NRW-Buchmesse

Verlage XXVIII: cass

cass existiert seit November 2000. Im Mittelpunkt des Programms stehen Übersetzungen moderner japa- nischer Belletristik, auch Kriminal- romane und historische Japan- beschreibungen haben ihren festen Platz. Für die Zukunft sind außerdem Publikationen zu Japanisch als Fremdsprache geplant. Verlagssitz ist Löhne.

Neben der Entdeckung bislang unübersetzter Autoren macht cass kulturgeschichtlich oder historisch wichtige Japantitel (wieder) zugänglich und stellt die im deutschen Sprachraum bisher eher stiefmütterlich behandelte, ausgesprochen vielseitige japanische Kriminalliteratur vor.

Für alle Titel gilt: cass gibt nur erstklassige Texte in erstklassiger Übersetzung heraus. Außerdem wird Wert auf eine gute Ausstattung der Bücher gelegt. Dafür arbeitet Verlegerin Katja Cassing, selbst studierte Japanologin, mit professionellen Übersetzern, Lektoren, Setzern, Gestaltern (Malern & Graphikern) und Druckereien zusammen.

Den Erfolg spiegeln Rezensionen in zahlreichen regionalen und überregionalen Tageszeitungen, der zweimalige Sprung auf eine Bestenliste (Arimasa Osawa: Der Hai von Shinjuku. Rache auf chinesisch. Platz 4 auf der KrimiWeltBestenliste, März 2008; Choukitsu Kurumatani: Versuchter Liebestod. Platz 5 der litprom-Bestenliste, Sommer 2012) und die vielen Fragen nach der Fortsetzung der Reihe um Kommissar Samejima. Dafür und für die Freude, die das Machen guter Bücher bereitet, lohnt es sich, (Klein-)Verleger zu sein.

Homepage: www.cass-verlag.de [Update: „Der cass verlag hat aus Altersgründen zum 31.12.2024 seine Pforten geschlossen. „]

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Verlage XXVII: Begedia

Seit wann gibt es Ihren Verlag? Warum wurde er gegründet?

Der Verlag existiert seit 2011 mit Sitz in Mülheim an der Ruhr. Aus Anfängen mit Books on Demand hat sich eine Lawine entwickelt, die zur Verlagsgründung führte.

Was macht Ihren Verlag einzigartig? Was ist Ihnen bei Ihrem Programm wichtig?

Begedia bringt Belletristik aller Art und Genres, ausschließlich von deutschsprachigen Autoren. Dabei liegt der Schwerpunkt (noch) auf dem phantastischen Sektor. Wichtig ist die Abwechslung und das die Geschichten gut unterhalten.

Warum lohnt es sich, Kleinverleger/in zu sein?

Haha, lohnt es sich? Ja, weil ich hiesigen Autoren eine Möglichket gebe, zu veröffentlichen und dabei auch Perlen entdecke. Das macht Spaß. Nein, finanziell noch nicht, dazu ist der Markt zu groß und die Möglichkeiten als Kleinverleger, bekannt zu werden, eher lau.

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Verlage XXVI: rhein wörtlich

Kurz bevor der legendäre Kölner Literaturverlag Tisch 7 sein Programm einstellen musste, bewarb sich Christof Bultmann dort. Für die Autorin und Verlegerin Bettina Hesse war das Bewerbungsfoto des jungen Literaturwissen- schaftlers entscheidend: Der Mann sah aus, als habe er Humor. Das erste Gespräch fand zwischen Bücherstapeln und Zimtsternen auf einem Ehrenfelder Weihnachtsmarkt statt. Es war schnell klar, dass beide eine besondere Leidenschaft für Literatur verbindet.

So gründeten sie 2010 zusammen mit anderen Interessierten den gemeinnützigen Verein rhein wörtlich e.V., um mit neuen Texten und etwas anderen Veranstaltungen frischen Wind in das Kölner und rheinische Literaturgeschehen zu bringen. Ihr Motto: LITERATUR FINDET STADT.

Das erste Projekt ist die Edition 12 Farben, eine Publikationsreihe mit Kölner Autorinnen und Autoren, die jeweils einen Prosa- und einen poetologischen Text vorstellten. 6 Farben sind bisher erschienen: Thorsten Krämer, Der graue Cardigan – Marie T. Martin, Vier Wände – Sibylle Luithlen, Ischai – Doris Konradi, Aufstand der Drogistinnen – Nika Bertram, Ich sage blau – Bettina Hesse, Am Ende anfangen. Pünktlich zur NRW-Buchmesse erscheint No. 7: Selim Özdogan, Was wir hörten, als wir nach der Wahrheit suchten.

rhein wörtlich e.V. engagiert sich auch für das Kölner Literaturatelier und übernimmt die Organisation und Beantragung von Fördergeldern.

Homepage: www.rhein-woertlich.de

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Verlage XXV: Herbert Blaschke

Seit 15 Jahren bin ich künstlerisch als Typograf, Drucker und Maler tätig. Ich habe eine Lehre als Schriftsetzer abgeschlossen und im Laufe der Jahre zwei Handdruck- pressen für den Buchdruck und verschiedene Schriften, Klischees etc. erworben.

Nach meiner Ausbildung zum Schriftsetzer habe ich Sozialarbeit studiert und lange Jahre als Sozialarbeiter gearbeitet; habe aber nebenher immer mit Linolschnitt und alten Blei- und Holzlettern gedruckt.

Seit 1980 habe ich Workshops, bzw. offene Druckangebote gemacht. Seit 2006 biete ich Druckworkshops und eine Offene Druckwerkstatt im Literatur-Museum in Nottbeck an; seit 2012 ebenso im Historischen Museum Bielefeld.

Bei mir im Keller drucke ich auf einer Korrex-Andruckpresse Holzschnitte, Linolschnitte, Texte und Grafiken mit alten Blei und Holzlettern. Seit 2012 drucke ich Gedichte, Lyrik und Kurzgeschichten in kleinen Auflagen, alles mit der Handpresse.

Für Menschen, die anfangen zu schreiben, biete ich die Möglichkeit, ihre Texte in einer schön gestalteten Broschüre zu drucken, wenn die Auflage hundert nicht überschreitet.

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Verlage XXIV: Pomaska

Die berufliche Laufbahn der heutigen Verlegerin Sigrid Pomaska lief keineswegs schnurstracks zur Buchbranche. Nach Studium (Pädagogik, Psychologie) baute sie zunächst mit Bruder und Schwager in Hagen eine Werbeagentur auf. Das Familienunternehmen entwickelte sich in den 1990ern zur Druckerei, Sigrid Pomaska bildete sich zur Druckvorlagenherstellerin weiter.

In der damals neu aufkommenden Digitaldrucktechnik sah die Buchliebhaberin dann eine Chance, Bücher in Kleinauflagen herzustellen. „Ich leistete Pionierarbeit und suchte mir auf Messen und Seminaren das nötige Know-how zusammen, um mit Laserdruckern Bücher in kleinen Auflagen drucken und nach alter Handwerkstechnik binden zu können.“ Die Idee, einen Verlag zu gründen, nahm Gestalt an. Die Prämisse dabei lautete: Es werden immer nur so viele Exemplare gedruckt und gebunden, wie tatsächlich gebraucht werden. Sitz des Verlages ist Schalksmühle, wo Pomaska sich mit Familie auf dem Land niedergelassen hat.

Die Buchherstellung ist zur Routine geworden und die eigentliche Herausforderung für die Verlegerin besteht jetzt darin, ein interessantes Verlags-Programm zusammenzustellen, das eine individuelle Note hat und trotzdem markttauglich ist. Da es dank des Digitaldrucks keine vergriffenen Bücher gibt, ist das Angebot inzwischen beachtlich und wächst jedes Jahr um 15 bis 20 Titel.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt im Pomaska-Brand Verlag ist die Sachbuch-Reihe „fabrica libri“. Hier werden sorgfältig ausgesuchte Titel zu den Themen Mystik, Religion, Feministische Theologie und Psychologie herausgegeben. Rückgrat und Umsatzbringer sind jedoch die Musikbücher von Bruder Reinhold Pomaska. „Gitarrenschule ohne Noten“ ist seit Jahren die Nummer Eins im Internet und mittlerweile auch gut im Buchhandel vertreten.

Während die Sachbücher im Verlag bereits seit Jahren etabliert sind und einen festen Leserkreis haben, ist das Belletristik-Programm noch jung. Anspruchsvolle Romane, aber auch leichte Unterhaltung, vom Krimi bis zur High-Fantasy, werden veröffentlicht. Zuletzt erschienen ist der Roman „Ladys auf Abwegen“ von Bettina Klusemann; die Autorin war übrigens als Kommunalpolitikerin daran beteiligt, Haus Nottbeck zu sanieren und der Literatur hier eine Heimat zu geben!

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Verlage XXIII: OCM

Seit wann gibt es Ihren Verlag? Warum wurde er gegründet?

Den OCM Verlag in Dortmund gibt es seit 2010. Er entstand eher zufällig. Ein leidenschaftlicher Fotograf und Weltenbummler ließ uns immer wieder beeindruckende Bilder zukommen. Worauf einer unserer Mitarbeiter anregte, aus dem umfangreichen Bildmaterial ein Buch zusammenzustellen. Entstanden ist dann ein wunderbarer Bildband um einen weltreisenden Zwerg, der allerlei spannende, traurige, aber auch humorige Geschichten erlebt und erzählt. Im Rahmen dieses Projektes lernten wir einige der beteiligten Autoren persönlich kennen und die Geburt des Verlages nahm ihren Lauf …

Was macht Ihren Verlag einzigartig?

Es ist die Vielfalt der Produkte. Neben einem hochwertigen Bildband, der Gedichte einer bekannten Lyrikerin beinhaltet, die durch ebendiese Bilder inspiriert wurde, umfasst unsere Produktpalette sowohl den abgründigen Psychothriller eines Achim Albrecht, den Roman für Jugendliche der Autorin Sabine Ludwigs als auch charismatische Chansons und absurde Dialoge der Diseuse Regine Leonore Birkner. Außergewöhnlich, weil in Versform geschrieben, ist auch die Lebensgeschichte von Eulenspiegels Enkel oder der Roman über einen heißen Tag in der Fußballstadt Dortmund. Die mörderischen Frauen der Autorengruppe Bloody Marys, dramatische Männerfreundschaften, sogar historische Aspekte, verknüpft mit der Gegenwart, beweisen den Facettenreichtum, der unser Programm auszeichnet und … unsere Autoren sind es wert, veröffentlicht zu werden.

Was ist Ihnen bei Ihrem Programm wichtig?

Unsere Bücher müssen zuerst uns gefallen. Wir sind davon überzeugt, dass genau der von uns ausgewählte Stoff einem breiten Publikum bekannt gemacht werden muss. Schließlich sind wir sicherlich keine Exoten bei dem, was wir persönlich als Leser gern konsumieren.

Stellen Sie sich und Ihre Mitarbeiter kurz vor.

Wir, das sind in erster Linie Elke Neumann und Georg Nies, die die OCM GmbH 1997 gegründet haben und seit 2010 mit Herzblut am Aufbau des Verlages arbeiten. Dazu gehören im Moment noch fünf weitere Mitarbeiter. Sie alle unterstützen uns mit riesigem Engagement. Noch zum Team gehört unsere vierbeinige Mitarbeiterin Lotta, die eigentliche Chefin im Verlag. Und natürlich unsere Autoren, mit denen wir uns regelmäßig austauschen und die einen wesentlichen Teil der ‚Familie‘ ausmachen. Weiterlesen…

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Verlage XXII: Am Erker

„Am Erker“ wurde 1977 als alternative Literaturzeitschrift von Michael Kofort und Joachim Feldmann in Emsdetten gegründet. Ganz im Geist der Zeit verstanden die Herausgeber – der eine hatte gerade sein Abi bestanden, der andere machte eine Lehre zum Industriekaufmann – ihr Projekt als einen Beitrag zur Förderung literarischer Kreativität jenseits des Mainstreams.

Seitdem hat sich aus dem „Szeneblatt“ ein respektables literarisches Magazin entwickelt, das in zwei thematisch orientierten Ausgaben pro Jahr neue erzählende Prosa, literaturkritische Essays, Schriftstellerporträts und die vielfach gerühmte „Bücherschau“ präsentiert. Mit frühen Beiträgen in „Am Erker“ vertreten waren u.a. Burkhard Spinnen, Georg Klein, Franziska Gerstenberg, Markus Orths, Stefan Beuse und Tanja Dückers.

1998 wurde „Am Erker“ mit dem Hermann-Hesse-Preis als beste deutschsprachige Literaturzeitschrift ausgezeichnet. Heute erscheint die Zeitschrift noch immer in Münster und zwar im Daedalus Verlag. Die Redaktion allerdings verteilt sich auf die ganze Republik. Momentan gehören ihr Georg Deggerich (Krefeld), Joachim Feldmann (Recklinghausen), Gerald Funk (Marburg), Andreas Heckmann (München) und Frank Lingnau (Münster) an. „Am Erker“-Mitbegründer Michael Kofort führt die Geschäfte der Zeitschrift.

Zuletzt erschien die Ausgabe Nr. 65 mit „13 Geschichten vom Pech“, u.a. von Karla Schneider, Markus Orths, Marcus Jensen, Georg Klein, Franziska Gerstenberg und Burkhard Spinnen.

Homepage: www.am-erker.de
Wir sind auch bei Facebook zu finden.

 

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Verlage XXI: Pendragon

Vor allem Krimis sind unsere Stärke. Das Faszinierende an dem Genre ist seine Vielseitigkeit. Mit einem Krimi taucht man ein in die Welt der Literatur, der Satire, der Spannung und des Humors. Eigentlich gibt es keine Facette des menschlichen Miteinanders, die nicht beleuchtet wird. Liebe, Hass, Habgier, Eifersucht können ganz unterschiedlich erzählt und in ganz unterschiedliche Geschichten eingebettet werden.

Zu unseren Autoren zählen ausgezeichnete Krimi-Autoren wie Frank Göhre, D.B. Blettenberg und die Wahl-Bielefelderin Mechtild Borrmann – alle drei erhielten den Deutschen Krimi Preis. Das Programm umfasst Übersetzungen US-amerikanischer Bestseller-Autoren wie Robert B. Parker oder David Osborn wie auch in Ostwestfalen verankerte Kriminalromane. Unsere Reihe „Geschichte mit Spannung erleben“ befasst sich mit der jüngeren deutschen Vergangenheit. Kriminalfälle in die Zeit des Nationalsozialismus oder der Nachkriegszeit zu verlegen, finde ich besonders spannend.

Als ich 1981 den Pendragon Verlag gründete, konnte ich noch nicht ahnen, dass im Laufe der Zeit über 600 Titel zusammenkommen würden.

Natürlich fühle ich mich als gebürtiger Bielefelder der Region und seinen Autoren sehr verbunden, aber unsere Krimis spielen eigentlich überall. Das ist ja das Schöne an der Literatur: Mit ihr reist man um die ganze Welt.

Günther Butkus

Homepage: www.pendragon.de

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Verlage XX: Lilienfeld

Der Lilienfeld Verlag wurde 2006 von Viola Eckelt und Axel von Ernst in Düsseldorf gegründet, das erste Programm wurde aber im Herbst 2007 ausgeliefert.

Ausgraben, Bewahren, Wiederdraufzeigen und Entdecken – darin sieht der Lilienfeld Verlag seine Aufgaben. Ob Bekenntnisse aus den Tiefen des Archivs (Oswald Spenglers autobiographische Notizen), rare Funde aus anderen Ländern (wie der wunderbar schwarzhumorige Roman „Das Städtchen“ des Wieners Hans Adler), ein Autor aus dem Freundeskreis Klaus Manns (Herbert Schlüter und sein Roman „Nach fünf Jahren“) oder ein amerikanischer Klassiker (die Romane Donald Windhams) – von Anfang an solltendie vom Lilienfeld Verlag gehobenen Schätze aus Literatur und Zeitgeschichte überraschenden Genuß bereiten und dabei nicht nur inhaltlich, sondern auch durch die qualitätsvolle Ausstattung und ihre ansprechende Gestaltung schöne Entdeckungen sein.

Insbesondere die Reihe „Lilienfeldiana“ verbindet gutes Handwerk und lesenswerte Texte mit zeitgenössischer Kunst auf dem Einband.

Homepage: www.lilienfeld-verlag.de

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Verlage IX: Lektora

Wir sind ein Paderborner Verlag und veröffentlichen seit 2003 mit Begeisterung Bücher von Autorinnen und Autoren aus der Poetry-Slam- und Lesebühnen-Szene. Dieser Schwerpunkt ist nur logisch, schließlich performt Verlagsgründer Karsten Strack seit vielen Jahren selbst als Poetry Slammer und pflegt nicht nur als Verleger, sondern auch als Veranstalter diverser Poetry Slams und Lesebühnen intensive Kontakte in der deutschsprachigen Poetry-Slam-Szene.

Neben ein paar Sonderprojekten wie den sehr unterhaltsamen Polen-Büchern von Matthias Kneip, der beeindruckenden Biographie des Iraners Omid Pouryousefi und den informativen Auswanderer-Büchern von Joern Lacour umfasst unser Verlagsprogramm daher vor allem zahlreiche Veröffentlichungen der bekanntesten und erfolgreichsten Poetry-Slammer Deutschlands. Darunter ist der amtierende deutschsprachige Meister im Poetry Slam: Pierre Jarawan. Aber auch ehemalige Meister wie Patrick Salmen und Sebastian 23 sowie der amtierende Vize-Meister im Poetry Slam, Jan-Philipp Zymny, haben Bücher bei uns veröffentlicht.

Neben der Verlagsarbeit agieren wir als Event- sowie als Schulungsagentur. Da wir unsere Begeisterung für Poetry Slam teilen möchten, widmen wir uns mit Herz und Verstand der Organisation, Bewerbung und Durchführung zahlreicher Events. Dazu gehören unser öffentlicher Poetry Slam, Literaturveranstaltungen und Slam-Partys, aber auch viele individuell angefragte Veranstaltungen. Da wir unsere Erfahrungen in dem Bereich und die Begeisterung für Poetry Slam gerne weitergeben möchten, Verlagsgründer Karsten Strack seit vielen Jahren als Dozent für Poetry Slam und Verlagswesen an der Universität Paderborn tätig ist, gehören seit einigen Jahren zusätzlich auch verschiedene Poetry-Slam-Workshop-Modelle sowie Lehrerfortbildungen zum Thema Poetry Slam im Unterricht zum Portfolio unserer Agentur.

Homepage: www.lektora.de

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Verlage XVIII: Alcorde

Alcorde ist der Verlag mit Herz und Verstand, der Menschen anspricht und verbindet. Denn das bedeutet für uns die Wortschöpfung „alcorde“: Wir wollen mit unseren Büchern die Herzen der Menschen erreichen, sie einladen, sich gegenseitig zu öffnen, und sie miteinander und zueinander sprechen lassen.

Mehr als tausend Menschen haben wir bereits in unseren KochKulturBüchern versammelt. Ob die Bürgerinnen und Bürger vom Niederrhein, von Dinslaken, Duisburg oder Hildesheim – sie alle haben sich in ihre Kochtöpfe und Herzen schauen lassen: Menschen verschiedenster sozialer, kultureller und ethnischer Herkunft, die über alle Hecken und Zäune hinweg ihre Liebe zum Essen und Genießen und vor allem zu ihrer Stadt und Region dazu verführte, sich ihre Geschichten und Wünsche erzählend gleichsam an einen gemeinsamen Tisch zu setzen. Auch das Kochbuch „Über den Tellerrand hinaus“ gehört dazu, in dem neben Almaz Böhm, Frank Elstner, DJ Bobo und den Brüdern Klitschko Menschen aus aller Welt mitgewirkt und ihre Lieblingsrezepte aufgeschrieben haben.

Inzwischen ist das Programm angewachsen und hat seinen Schwerpunkt auf die Bereiche Geschichte und Belletristik verlagert. Auch hier geht es zumeist darum, an Menschen zu erinnern, deren Schicksal auf eine besonders eindringliche und berührende Weise zu uns spricht.

Neu beginnen wir in diesem Herbst mit der Alcorde Bibliothek historischer Denkwürdigkeiten. In ihr soll an wichtige Gestalten und Werke der Weltgeschichte erinnert werden, die zumeist in Vergessenheit geraten sind oder noch nie ins Deutsche übersetzt wurden. Eröffnet wird sie mit dem Band „Das Manifest der Toleranz“, in dessen Mittelpunkt der Kampf des Basler Humanisten Sebastian Castellio (1515–1563) für das Recht Andersdenkender steht: für das Primat des Gewissens vor jedweder Art von Bevormundung sowie auch für Meinungs- und Glaubensfreiheit. Seine Schrift „De haereticis an sint persequendi“ (Von Ketzern und ob man sie verfolgen soll), die maßgeblich die Geschichte der Toleranz bis hinein in den Katalog der Menschenrechte beeinflusst hatte, wurde hier erstmals vollständig aus dem Lateinischen übersetzt.

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Verlage XVII: Luba

Gegründet im Jahr 2002, versteht sich der Luba-Verlag als Treffpunkt talentierter Künstlerinnen und Künstler, die ihre Kreativität in Lyrik und Prosa, Fotografie, Malerei, Bildhauerei oder Musik einem interessierten Publikum näherbringen möchten.

Es interessieren uns Gedichte und Kurzgeschichten, historische Romane, Kinderbücher, Reiseliteratur, Bildbände aus Fotografie, Malerei oder Bildhauerei sowie vertonte Gedichte.

Wir lieben Literatur in einer Sprache, die Melodien und Herzklopfen in uns weckt, und Bilder, die uns durch ihre Schönheit in andere Welten entführen.