NRW-Buchmesse

Verlage XVI: Bluesky-Buch

Seit wann gibt es Ihren Verlag? Wer hat und warum wurde er gegründet? Wo ist der Verlagssitz?

Den Verlag gibt es seit März 2013; er baut auf auf meine bisherigen Erfahrungen als Autor von mittlerweile sieben Büchern. Diese Bücher hatte ich mit zwei so genannten ‚Zuzahlungs-Verlagen‘ geschrieben. Ein erfolgreicher Verkauf der Bücher scheiterte aber bislang an der Buchpreisgestaltung dieser Verlage. Ich habe den eigenen Verlag gegründet, um die Risiken und Chancen selber verantworten zu können; sowohl für die Auflagenhöhe als auch den Preis pro Buch. Verlagssitz ist mein Wohnort, Haltern am See

Was macht Ihren Verlag einzigartig? Was ist Ihnen bei Ihrem Programm wichtig?

Der Verlag vermarktet insbesondere meine eigenen Bücher, die ich entweder selber oder mit Unterstützung (aktuell z.B. von Schülern des Halterner Joseph-König-Gymnasiums) schreibe. Unter dem Slogan „Faszination Buch. Bücher für die gesamte Familie“ bin ich mit meinem Verlag in der Lage, zu experimentieren. So habe ich sowohl Kinder- und Jugendbücher als auch einen Generationenkrimi und pädagogische Hilfen veröffentlicht. Selbst ein katholisches Meditationsbuch ist dabei. Stolz bin ich insbesondere auf das gemeinsame Buchprojekt mit den Schülern, die sowohl die Texte als auch das Cover in Eigenregie gefertigt haben.

Stellen Sie sich und Ihre Mitarbeiter kurz vor.

Ich bin alleine verantwortlich als Verleger und Autor!

Was verbindet Ihren Verlag mit NRW?

Zum einen lebe und arbeite ich in Haltern am See – da, wo andere Urlaub machen; darüber hinaus bin ich in NRW aufgewachsen und habe die größte Zeit meines Lebens hier verbracht. Meine Bücher spielen zwar ausschließlich in ‚neutralen‘ Gebieten; aber ein geschultes Auge erkennt in meiner Literatur stets die westfälische Ader.

Warum lohnt es sich Kleinverleger/in zu sein?

Natürlich ist jeder Autor bestrebt, von einem Großverlag betreut zu werden und durch diesen den Buchmarkt zu erobern. Doch leider ist es (fast) unmöglich, so ein Glück zu haben. Selber Risiken und Chancen zu tragen, ist das einzig richtige, um ein Hobby (Schreiben) zu vermarkten. Und mit ein wenig Glück und Buchmessen wie „text & talk“ kann man es auch schaffen, bekannt zu werden.

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Verlage XV: edition oberkassel

Die Idee, einen Verlag in Düsseldorf zu gründen, ist nicht zuletzt auch der Tatsache geschuldet, dass nur noch wenige, aber immer größer werdende Verlagskonzerne mit ihnen angehörenden Buchhandelsketten den deutschen Markt dominieren. Der Präsenz von sogenannten Mainstream-Bestsellern kann der edition oberkassel Verlag Detlef Knut sicher nicht entgegenwirken. Aber eine Nische für Autoren, die für lesenswerte, aber bislang kaum beachtete Texte stehen, sollte trotzdem möglich sein. So wurde im Juli 2010 der Verlag aus der Taufe gehoben.

Das Verlagsprogramm gestaltet sich aus lockerer bis hin zu anspruchsvoller aktueller Unterhaltungsliteratur sowie aus Sachbüchern wie Reisebeschreibungen über das In- und Ausland. Die Genres auf dem bedienten belletristischen Unterhaltungssektor können vielfältig sein. Das beinhaltet regionale Kriminalgeschichten ebenso wie historische Abenteuer- oder spannende Gegenwartsgeschichten.

Zusätzlich zur Publikumswerbung und der Arbeit mit Verlagsvertretern wird auf intensive Öffentlichkeitsarbeit, die Nutzung der Barsortimente, der Durchführung von Veranstaltungen und Autorenlesungen gesetzt. Neben dem Eigenverkauf wird also auch der Buchhandel mit den Publikationen beliefert.

Bis auf den Druck erfolgt die Herstellung weitestgehend im eigenen Hause, für grafische Gestaltungen und die Lektorate werden je nach Bedarf Aufträge an externe Partner vergeben. Bei der edition oberkassel heißt es in jedem Fall: Hier liest der Verleger mit. Geplant sind zunächst 6 bis 12 Bücher pro Jahr, die verlegt werden sollen. Die Bücher werden sowohl als Print- als auch als Digitalmedium auf den Markt gebracht.

Zusätzlich zum Verlagsgeschäft wird in den Räumen des Börsenvereins des deutschen Buchhandels in Düsseldorf eine verlagseigene Weiterbildungsstätte für AutorInnnen betrieben – die edition oberkassel Akademie.

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Verlage XIV: Fiktorie

Der Fiktorie-Verlag wurde im Sommer 2012 gegründet. Der Name ist dabei Programm, denn der erste verlegte Roman „Römisch Roulette Teil 1 – Die Höhere Aufgabe“, ist eine besonders intensive Mischung aus Fiktion und Historie. Dies ist für einen Historienroman zwar nicht neu, doch die spannende Baugeschichte des Petersdoms, mit ihrer unmittelbaren Auswirkung auf die europäische Kunst- und Zeitgeschichte, war und bleibt eine besondere Herausforderung an Autor und Verlag.

Der ehemalige Informatiker Jeandré Jürgen Laue ist Autor und Verleger zugleich. Geboren in Remscheid, aufgewachsen in Köln, inzwischen in Bonn lebend, bezeichnet sich als gelernten Rheinländer. NRW war immer sein Lebens- und Schaffensraum und wird es auch bleiben.

Finanziell und literarisch ist es immer eine besondere Herausforderung, Kleinverleger zu sein, wenngleich mit umgekehrter Gewichtung. Soll heißen, finanziell nicht lohnend, literarisch dafür umso mehr. Dies gilt natürlich auch für Teil 2 des Romans „Römisch Roulette – Im Meer der Zeit“, an dem der Autor zur Zeit intensiv arbeitet und der 2014 erscheinen soll.

Ein Programmierer schreibt einen Roman? – Warum nicht? Der Unterschied ein Programm oder einen Roman zu schreiben ist nicht allzu groß. Für beides braucht es Kreativität und Vertrautheit mit dem Stoff. Sowohl für ein Programm als auch für einen Roman ist es wichtig, den Ablauf vom Anfang bis zum Ende gut und straff zu strukturieren. Zudem müssen Daten bzw. Protagonisten in ihrem Charakter sorgfältig beschrieben und sinnvoll in komplexe gut ineinandergreifende Strukturen eingebunden werden.

Homepage: www.Fiktorie.de

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Verlage XIII: Schnell

Seit wann gibt es Ihren Verlag?

Seit 1832. Er wurde von Joseph Schnell gleichzeitig mit der Zeitung „Warendorfer Wochenblatt“ gegründet, die ab 1834 erschien. Der Verlagssitz ist in Warendorf, Oststraße 24.

Was macht Ihren Verlag einzigartig?

Die Tradition und das Programm.

Was ist Ihnen bei Ihrem Programm wichtig?

Wilhelm Busch – Johann Wolfgang Goethe – Kochen – Biografien – Westfalica.

Wer ist in Ihrem Verlag tätig?

Peter Salmann, Inhaber seit 1972, sowie Margret Maas und Katrin Kugler.

Was verbindet Ihren Verlag mit NRW?

Westfalica-Literatur, Verlagssitz in Warendorf seit 181 Jahren, namhafte westfälische AutorInnen, z. B. Augustin Wibbelt mit seinen hochdeutschen Werken.

Warum lohnt es sich Kleinverleger/in zu sein?

Die Liebe zum Buch, die Fortsetzung der Tradition, der Kontakt mit AutorInnen, die Themenspezialisierung.

Homepage: www.verlag-schnell.de

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Verlage XII: Maja Franke

Ich habe meinen Verlag 2013 gegründet. Verlagssitz ist in Köln bzw. in meinem eigensinnigen Kopf.

Die Idee zu meinem Kunstbuchverlag entwickelte sich im Laufe der Jahre durch eigenes künstlerisches Schaffen (Malen und Schreiben) und durch das Zusammenwachsen von Kunst und Text oder Bild und Sprache. Unterstützend kamen noch einige positive Anstöße von Mitmenschen zu dieser Gründung hinzu. Ich habe keine Mitarbeiter aber einige Mitstreiter.

Die Kombination von Kunstsinnigem, Illustrationen mit lyrischen Geschichten und Slapsticks, die sich in kaum eine Nische einordnen lassen, erschuf das unkonventionelle Genre „Bilderbuch für Erwachsene“ bzw. Kunstbuch für leidenschaftliche, feinsinnige Sammler.

Um meinem Anspruch an ein ästhetisches künstlerisches Buch, durch das Zusammenspiel von individuellem Inhalt und äußerer Form gerecht zu werden, habe ich mein Werk selbst verlegt. Der Inhalt hat mich in gewisser Weise herausgefordert, ein kunstsinniges und individuelles Gesamterscheinungsbild zu entwickeln. Es werden weiter kreative Buch-Projekte folgen.

In NRW ist der Ursprung für meine Kreativität, die Leidenschaft für Sprache – vom Ruhrpott bis zum heimischen Kölsch – und in Köln das entsprechende Umfeld für Kunst und Literatur.

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Verlage XI: parasitenpresse

Die parasitenpresse aus Köln ist ein kleiner Literaturverlag. Seit dem Jahr 2000 geben wir eine Reihe mit neuer deutschsprachiger Lyrik heraus. In der Anfangszeit entstanden die gehefteten Bücher in einem Umfang von 14 Seiten aus wiederverwerteten Briefumschlägen oder natronbraunem Packpapier. Das bot über das Lesevergnügen ein besonderes haptisches Erlebnis. Mittlerweile sehen die Neuerscheinungen und Neuausgaben etwas gediegener aus. Das Format ist mit dem Programm gewachsen. Neben dem Schwerpunkt mit junger Lyrik erscheinen bei uns ausgewählte Erzählungen und Theaterstücke (Reihe paradosis) oder Lyrik aus Lateinamerika (jetzt in der Reihe Barra de Poesía). Außerdem haben wir noch ein Fenster mit frischer Poesie aus Belgien, Luxemburg und den Niederlanden eröffnet.

In unserem Verlagsprogramm finden sich seit den Anfängen zahlreiche Autor/innen mit NRW-Bezug. Zuletzt ist die Anthologie „Westfalen, sonst nichts?“ und ein Gedichtband des Bonner Schriftstellers Dominik Dombrowski bei uns erschienen. Literatur findet an vielen Orten statt, in den großen deutschsprachigen Städten, aber auch in der Provinz – zwischen diesen geografischen Polen bewegt sich auch unser Programm.

Die parasitenpresse geht in Produktion und Vertrieb oftmals andere Wege als viele Verlage und ist daher nicht den Zwängen des Buchmarktes unterworfen, am ehesten ist sie noch mit einem Independent-Plattenlabel zu vergleichen.

Homepage: www.parasitenpresse.de

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Verlage X: Chaotic Revelry

Sebastian Kaufmann gründete den Chaotic Revelry Verlag direkt nach Abschluss seines Studiums der Kommunikationswissenschaften an der Universität Bonn im Jahr 2007.

Damals verschenkten Leute aus seinem Umfeld immer wieder gebrauchte Bücher. Angetrieben von der Liebe zum geschriebenen und vor allem gedruckten Wort, baute sich Sebastian Kaufmann kurzerhand ein Antiquariat auf und verkaufte die Second-Hand-Bücher im Internet.

Die Einnahmen nutzte er für Kurzgeschichten-Ausschreibungen, so dass der Verlag gleich zu Beginn mehrere Anthologien herausbringen konnte. Ein Anfang war also gemacht…

Der Chaotic Revelry Verlag distanziert sich vom Buch als Kapital. Der reine Gewinn steht nicht im Vordergrund des Verlags.

Das Bewahren des gedruckten Buches als Erinnerungsmedium und das Verlegen junger, unbekannter aber sehr talentierter Autoren treibt den Verlag und seine Mitarbeiter und Unterstützer an.

Zu den freien Mitarbeitern zählen Künstler für die Cover- & Videogestaltung und seit 2011 die Lektorin Anne Hagemann.

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Verlage IX: Brockmeyer

Der Universitätsverlag Brockmeyer wurde 1974 in Bochum nahe der Ruhr-Universität gegründet und verlegte seitdem zahlreiche Publikationen von Autoren hauptsächlich der Ruhrgebiets-Universitäten.

In zunehmendem Maß veröffentlichen wir aber heute belletristische Titel. Zu einem besonderen Schwerpunkt entwickelte sich die Aphoristik: Auf diesem Gebiet sind wir durch die Zusammenarbeit mit dem deutschen Aphorismus Archiv in Hattingen sicher der führende Verlag im deutschsprachigen Raum . So befindet sich u.a. ein Band Der Aphorismus in Westfalen in Vorbereitung. Es liegt dann erstmalig ein historischer Überblick über den Aphorismus in Westfalen vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart vor.

Aber auch spannende und unterhaltsame Romane, einfühlsame Lyrik und informative Biographien finden Sie auf unseren Seiten. Sehr beliebt sind unsere bisher neun Ruhrgebietskrimis.

In der Wissenschaft liegen unsere Schwerpunkte im Bereich der Sprachwissenschaft, der Kriminologie und der regionalen Wirtschaftsforschung. Seit kurzem veröffentlichen wir einen Teil unseres Programms als eBooks.

Besonders fühlen wir uns dem Revier, seinen Menschen und Autoren verpflichtet!

Verlagsleiter ist seit 1974 Dr. Norbert Brockmeyer, der allein im Unternehmen tätig ist.

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Verlage VIII: Chili

Der chiliverlag wurde 2010 in Verl gegründet, um zunächst ein Veggie-Buch nach eigenen Vorstellungen zu produzieren (Der Fisch ist Käse – Veggie? Voll logisch!) und sich eine unter Umständen schwierige Verlagssuche zu ersparen. Das Buch wurde von jungen Menschen zwischen 14 und 24 Jahren geschrieben und wurde 2013 vom VEBU für die Wahl zum Veggie-Sachbuch 2013 nominiert.

Der chiliverlag ist unabhängig und offen für besondere Projekte und handelt aus Überzeugungen heraus, das kann aktuell Lyrik und Fotokunst aus der Dominikanischen Republik sein, das kann die Publikation von Kunst in Verbindung mit Text sein, das können sozialkritische Themen oder Nischenthemen sein, wie aktuell die Ausschreibung ‚Verlassene Eltern‘. Der chiliverlag arbeitet gern mit Künstlern anderer Genres zusammen und lässt sich in keine Schublade stecken, die kreative Prozesse einengen könnte.

Der Verlag ist in NRW ansässig, weil die Betreiberin seit fast drei Jahrzehnten in Verl lebt und weil NRW eine literarische Hochburg ist. Unabhängige Kleinverlegerin zu sein bedeutet, der Kreativität und Kunst vollen Spielraum geben zu können, ohne sich ökonomischen Zwängen unterwerfen zu müssen.

Franziska Röchter: Inhaberin, Poetin, Autorin, Slammerin, Ideenfinderin, Herausgeberin u.v.m.
Philipp Röchter: sporadisch im Lektorat und bei Präsentationen im Einsatz

Homepage: www.chiliverlag.de
Facebook: www.facebook.com/franziska.roechter
Twitter: www.twitter.com/chiliverlag

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Verlage VII:

[SIC] – Literaturverlag

Seit wann gibt es Ihren Verlag? Wer hat ihn und warum wurde er gegründet? Wo ist der Verlagssitz?

Den [SIC] – Literaturverlag gibt es seit 2010; er ist hervorgegangen aus der Literaturzeitschrift [SIC], die 2005 das erste Mal erschien und deren fünfte Ausgabe ganz aktuell vorliegt. Gegründet haben Zeitschrift und Verlag Daniel Ketteler und Christoph Wenzel. Der Verlagssitz ist Aachen, eine kleine Zweigstelle gibt es in Zürich.

Was macht Ihren Verlag einzigartig? Was ist Ihnen bei Ihrem Programm wichtig?

Unser Motto lautet: Wir legen Risikokapital langfristig in gute Literatur an. Der [SIC] – Literaturverlag präsentiert sich in zwei Reihen mit jeweils einheitlichem, anspruchsvollem Buchdesign: Die Reihe „Fettecke“ bietet Raum für einen erweiterten Literaturbegriff, für auch experimentell-provokative Arbeiten. Die „Edition [SIC]“ als zweiter Reihenarm ist der Ort leiserer Literaturen: Schnell Übersehenes erhält hier eine verdiente Bühne – sozusagen die Singer-Songwriter-Ecke von [SIC]. Ergänzt wird das Programm durch die Literaturzeitschrift [SIC] – Zeitschrift für Literatur, ein Medium mit Mut zu qualitativer Vielfalt, ein Forum und Spielraum für insbesondere auch jüngere Autorinnen und Autoren.

Stellen Sie sich und Ihre Mitarbeiter kurz vor.

Daniel Ketteler (*1978) stammt aus Harsewinkel, studierte Medizin, Germanistik und Neurolinguistik in Aachen und lebt und arbeitet derzeit als Arzt in Zürich. Er ist Kopf der Electro-Formation Elektro Willi und Sohn. 2012 erschien sein Romandebüt Grauzone im Verlagshaus J. Frank Berlin.

Christoph Wenzel (*1979) in Hamm geboren und aufgewachsen, in Aachen studierte er Germanistik und Anglistik, wo er als Autor, Verleger und Universitätsmitarbeiter arbeitet. Bislang sind drei Gedichtbände von ihm erschienen (zuletzt weg vom fenster in der Reihe roterfadenlyrik der Edition Haus Nottbeck). Für seine Gedichte erhielt er verschiedene Auszeichnungen, zuletzt den GWK-Förderpreis und das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln.

Was verbindet Ihren Verlag mit NRW?

Beide Verlagsgründer stammen aus NRW, genauer aus Westfalen (Hamm und Harsewinkel), der Verlag sitzt von Beginn an in der westlichsten Großstadt der Republik, in Aachen. Kürzlich erschien im [SIC] – Literaturverlag zudem eine Anthologie mit Gedichten junger Lyrikerinnen und Lyriker aus Westfalen.

Warum lohnt es sich Kleinverleger/in zu sein?

Der [SIC] – Literaturverlag legt Risikokapital langfristig in gute Literatur an. Eine möglichst breite und vielfältige Szene von Literaturzeitschriften und anspruchsvollen Kleinverlagen, Independents, ist die Voraussetzung dafür, dass auch vordergründig nicht marktgängige Titel, insbesondere zeitgenössische Lyrik, weiterhin publiziert und in der gegenwärtigen Literaturlandschaft sichtbar werden und bleiben.

Homepage: https://sicliteratur.wordpress.com/

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Verlage VI: Bunte Auen

Bunte Auen veröffentlicht Bücher, die mit künstlerischen Mitteln hinweisen auf „das A und das O“ im Leben.

Den Anfang machen zwei Bilderbücher der Gründerin Ute Casarini, geb. im Sauerland, Studium an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, Abschluss an der Fachhochschule für Gestaltung in Bielefeld.

„Ich male und schreibe meine Geschichten für Kleine und Große die miteinander lesen, hören und schauen wollen.“

Leseproben und weitere Informationen des Bielefelder Verlags finden Sie auf dessen Homepage.

 

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Verlage V: Schall & Wahn

Den Verlag Schall & Wahn gibt es als Hörbuchverlag seit 2007. Er wurde von Thomas Krüger gegründet und hatte schon bald mit den Aufnahmen von Scheibenwelt-Romanen Terry Pratchetts und den drei Thrillern des schwedischen Autors Stieg Larsson großen Erfolg. Zu den Interpreten, die für Schall & Wahn arbeiten, gehören Rufus Beck, Dietmar Bär, Katharina Thalbach, Matthias Brandt und Harry Rowohlt.

Seit 2011 werden zudem im Kinderbuchverlag Lausbuch Bücher für Lausejungs und Rotzgören zwischen 8 und 12 Jahren veröffentlicht. Mit „Jo Raketen-Po“ gelang ein fulminanter Erfolg. Das Hörbuch wurde gelesen von Christoph Maria Herbst.

Der einzige Mitarbeiter und Verleger von Schall & Wahn ist Thomas Krüger, der aus Ostwestfalen stammt und nach dem Studium im Kölner Raum hängenblieb. Der Sitz des Verlages ist Bergisch Gladbach.

Informationen im Netz:

www.schall-und-wahn.de