Der Journalist Dirk Liesemer hat ein Lexikon über Inseln geschrieben, die es nie gab.
Über einen Gedichtband der Lyrikerin Lütfiye Güzel
Inge Meyer-Dietrich lädt mit ihrem Roman „Leben und Träume der Mimi H.“ zur literarischen Zeitreise ins Ruhrgebiet um 1900 ein.
Volker Jakob rezensiert den Debütroman der Ruhrgebietsautorin Sarah-Meyer Dietrich.
Fiona Dummann empfiehlt den 2015 erschienenen Briefwechsel zwischen Marcel Reich-Ranicki und dem geborenen Westfalen Peter Rühmkorf.
Die Blätter fallen, es herbstet vor den Fenstern und nicht wenige nutzen den Tag der Deutschen Einheit zum Kampf gegen das permanente Schlafdefizit. Dabei hätte alles auch ganz anders kommen können – und wir säßen auch am 3. Oktober wie gewöhnlich schlaftrunken in früh- morgendlicher Dunkelheit, auf dem Weg zur Arbeit… Ostberlin 2011: Wiedervereinigung? Fehlanzeige. […]
Antonia Baum: Vollkommen leblos, bestenfalls tot Vieles wurde über dieses Romandebüt bereits geschrieben. Der große Trubel um ihre Lesung bei den „Tagen der deutschsprachiger Literatur“ 2011 in Klagenfurt, besser bekannt als der Vorlesewettbewerb anlässlich des Bachmannpreises, wird vielleicht noch fern in Erinnerung sein. Genauer gesagt: Nicht Baums Lesung verursachte Trubel im feuilletonistischen Blätterwald, es war […]
Paul Zech (1881-1946) war einer der umtriebig-rastlosen Schriftsteller, dessen Werk sich im Nachhinein kaum als geschlossenes darstellen lässt. Zu komplex und vielschichtig ist seine literarische Produktion von knapp 40 Jahren; bedingt natürlich auch durch die Turbulenz des Lebenslaufs zwischen und inmitten zweier Weltkriege. Paul Zech hinterlässt 11 Romane, etwa 20 Novellenbände sowie knapp 30 Dramen […]
Vor wenigen Tagen wurde der in Versmold geborene Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Hans-Ulrich Treichel 60 Jahre alt. Gelegenheit zum Blick auf Werk und Leben. Liest man (noch mal) in den Romanen und den frühen Erzählungen Treichels, streift durch die Interviews, so wird eines immer ziemlich schnell deutlich: Westfalen lässt ihn nicht los. Von diesem „Niemandsland“, das […]
von Tobias Wimbauer Peter Probst hatte vorhin ein Photo auf seiner Facebookpinnwand. Darauf eine Musikkassette und ein Bleistift. Drunter stand: »unsere Kinder werden den Zusammenhang nie verstehen.« Und es entspann sich eine Diskussion darüber, dass man sich ja noch nicht ganz alt fühlen müsse, solange da »unsere Kinder« und nicht »unsere Enkel« stehe, und dass […]
An dieser Stelle möchten wir passend zum Bücherherbst neue Romane westfälischer Autoren vorstellen. Den Anfang macht der schon im letzten Jahr erschienene Roman „Katzenberge“ der in Münster lebenden Autorin Sabrina Janesch. Es spukt in Sabrina Janeschs Debütroman „Katzenberge“. Gespenster allenthalben: im Dämmerlicht erobern sie die Lichtungen und Felder und tanzen den Großeltern der Erzählerin vor […]