Otto Jägersberg überrascht nach mehrjähriger Veröffentlichungsabstinenz mit einem neuen Gedichtband. Andere schreiben eine mehrere hundert Seiten dicke Biografie. Nicht so Otto Jägersberg, denn – so wird er vielleicht gedacht haben –, es geht doch auch anders. Sagen wir’s lieber in Versen. Nun liegt „Keine zehn Pferde“, sein erster Lyrikband seit 1985, vor.
Rolf Bauerdick stellte am 5. November in der Gartenhaus-Galerie auf dem Kulturgut Nottbeck seinen neuen Roman „Pakete an Frau Blech“ vor. Wenn es sie denn gibt, die sprichwörtlichen Naturtalente, dann ist er eines davon. Er beherrscht die Kunst des Fabulierens mit einer Leichtigkeit und Souveränität, wie es hierzulande selten ist. Und die große Erzähllust färbt […]
„Unsichtbare Übungen. 123 Phantasien“, das aktuelle Buch von Klaus Johannes Thies, führt auf kafkaeske Nebenwege.
Mit Zauberei hat das Geschichtenschreiben eben auch zu tun. Cornelia Funke, Tintenherz Der Annette von Droste-Hülshoff-Preis des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) geht dieses Jahr an die weltbekannte westfälische Schriftstellerin Cornelia Funke.
Wir waren wieder mal umgezogen. Und zwar bewohnten wir jetzt eine sogenannte Dreizimmerwohnung, deren drittes Zimmer, das zwischen Küche und Schlafraum lag, kein Fenster hatte. Selbst, wenn man die Tür, die dieses Zimmer mit der Küche verband, oder die andere Tür zum Schlafzimmer, dessen einziges Fenster auf eine enge Gasse ging, öffnete, war es in […]
Katharina Bauers ein ganzes vielleicht zieht sich als roter faden durch das mühsame, ein normales leben zu führen „sag mir einfache dinge“, fordert Katharina Bauer und hat unmögliches im sinn, nämlich die überwindung des geliebten wesens, endlich mit der sprache herauszurücken. zu wissen, „ich trage deine angst bei mir“, wird es dem geliebten nicht einfacher […]
In der Reihe „roterfadenlyrik Edition Haus Nottbeck“ erhält die westfälische Gegenwartsdichtung mehrmals jährlich eine Präsentationsfläche zur Ausstellung ihrer Vielgestaltigkeit. Jetzt erscheint Siegfried J. Schmidts Gedichtband längst sind die Leitern von den Mauern weggerückt. Hier einige Auszüge: für e. a. havelock kann ein text sprechen? dass wir uns der sprache bedienen […]
Bereits Ende September (http://wp.me/p4EYft-Oc) gab unser HausBlog einen Einblick in die internationale Rezeption der zweisprachigen Publikation Verabredungen | Afspraken von Katharina Bauer, Thomas Kade, Ralf Thenior und Ellen Widmaier. Im Mai/Juni-Heft (38. Jg.) des Magazins POËZIEKRANT, „POETRY INTERNATIONAL“ Special (Gent/BE) wurde dem Band, der – parallel zur Veröffentlichung in der Reihe roterfadenlyrik Edition Haus Nottbeck […]
Bernd Hölzenbein erhält das Angebot eines Stiftungsvorsitzes zur Förderung des literarischen Nachwuchses. Er kennt die Stadt, er studierte dort und doch scheint es ihm alles schon so seltsam lange her zu sein. Auf der Fahrt zum Einstellungsgespräch fließt die Erinnerung ebenso wie der Wein. Bis er die sommersprossige Frau kennenlernt. In dieser Stadt. In einem […]
Der Ich-Erzähler Bernd Hölzenbein übt sich im „Jesuitenschlößchen“ in der Kunst des Verkennens. Zwischen Lethargie und Ich-Bezogenheit entfaltet sich ein Text mit humanistischem (geisteswissenschaftlichem) Inventar und wirkt dennoch nicht überfrachtet. Vielmehr schafft er die „Balance zwischen Witz und Wehmut“, die nicht in die Groteske abzurutschen weiß, vollführt ein Spiel zwischen Ironie und Heiterkeit, changiert zwischen […]
Nicht nur auf unserem Hausblog widmeten wir uns der zweisprachigen Publikation Verabredungen | Afspraken von Katharina Bauer, Thomas Kade, Ralf Thenior und Ellen Widmaier. Auch im Mai/Juni-Heft (38. Jg.) des Magazins POËZIEKRANT, „POETRY INTERNATIONAL“ Special (Gent/BE) wurde dem Band, der – parallel zur Veröffentlichung in der Reihe roterfadenlyrik Edition Haus Nottbeck – auch in den […]
„Es gelang uns, einigermaßen manierlich auszusehen, als wir die Aufnahmestation betraten. Jan hatte sich das Resthaar gestrubbelt, Ralle zog den Bauch ein und ich versuchte, seriös aus der Katzenwäsche zu kucken. Wir hockten uns hin und starrten die Wände an. Die Innenarchitektur war in jedem Sinne des Wortes ernüchternd, aber der Raum war nicht sprachlos.