Als Unprojekt im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres 2010 in Mülheim an der Ruhr gegründet, versammelt das Richtungsding in bisher fünf Ausgaben Prosa und Lyrik von jungen Autorinnen und Autoren – vor allem aus dem Ruhrgebiet. Es bildet für eine literarisch unterrepräsentierte und unterversorgte Region eine Art jungen Salon. Das Richtungsding veröffentlicht hauptsächlich ambitionierte Kurzdebüts von inzwischen mehr als 65 Autorinnen und Autoren und fördert mit regelmäßigen Lesungen die Vernetzung der Szene und den Austausch über Literatur. Mit seiner Agenda füllt das Richtungsding leidenschaftlich eine Lücke zwischen Veröffentlichungen im Eigenverlag und den Literaturverlagen und fördert mit jeder Ausgabe neue Talente zu Tage. Ein großer Erfolg sind die regelmäßigen Premierenlesungen vor oft mehr als 100 Zuhörenden im Ringlokschuppen Mülheim, in deren Rahmen ein gleichnamiger Publikumspreis verliehen wird.
Herausgegeben und gegründet wurde das Richtungsding von Harald Gerhäußer und Jan-Paul Laarmann. Mit dem Erscheinen von Ausgabe VI übernimmt eine erweiterte Redaktion um Jan-Paul Laarmann die Verantwortung für das Heft.




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