Was war!

Das Schreiben passiert einfach

„Sprache fordert. Und wenn man sich vernünftig ausdrücken will, muss man damit arbeiten.“

Thomas Krüger – Lyriker, Kinderbuchautor, Hörbuchverleger

„Vieles, was der Mensch tut, geschieht ja, denke ich, aus einer Haltung von völliger Hybris, aus einem Sich-Überschätzen. Wir lesen immer noch, dass wir die Krone der Schöpfung sind und so einen Käse. Ich halte den Menschen für ein Zufallsprodukt.“

„Lyrik, so wie ich sie verstehe, sollte versuchen, all diesem Aufeinanderprallen von Eindrücken, denen man heute ja ausgesetzt ist, gerecht zu werden. Ich persönlich kann mit einer Lyrik, die sich rausnimmt aus dem Strom dessen, was stattfindet, nicht so viel anfangen. Ich halte das für sehr künstlich.“

„Das Setzen von Bildern, das Verfassen von Versen, ganz egal, ob ich es mit Reimschema, mit strengem Metrum oder ohne versuche, muss schon präzise sein. Es sollten die richtigen, die passenden Worte sein.“

„Das Schreiben ist zum großen Teil ein Ventil. Es gibt Situationen, da habe ich so viel Arbeit um die Ohren, Erwerbsarbeit, dass es mich ärgert und dass das Schreiben dann hauptsächlich nachts stattfindet.“

Thomas Krüger, 1962 in Löhne geboren, lebt heute in Bergisch Gladbach und betreibt zudem den Hörbuchverlag Schall und Wahn. Das Literaturarchiv NRW präsentiert einige seiner Gedichte.

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