Ein Tagebuch (6–20) 6. Sinnkrisenhausen (26.05.2014) Das Erwartbare ist eingetreten, ich bin verloren im Tagebuchsein. Nicht in der Lage, nicht diszipliniert genug, um täglich Notizen zu machen. Dafür zu zweifelnd an dem, was ich hier mache: Ein öffentliches Tagebuch, dessen Inhalt ich von Vornherein für belanglos halte, weil ich gerade und derzeit meinen Belang (gibt […]
Ein Tagebuch (3–5) 3. Enten (18.05.2014) Eva und ich sitzen auf einer Treppe, es ist spät geworden. Sie wollte schon um Mitternacht nach Hause, aber wir sitzen immer noch in der Brooklyner Nacht (die in der Tat einen bemerkenswerten Mond anzubieten hat) und reden über Dinge, über die man normalerweise nicht nach kurzer Bekanntschaft redet. […]
Ein Tagebuch (2) 2. Angst und Bange am Stück (17.05.2014) Andy sagt: Ja, es ist tatsächlich so, als müsse man eine pflegebedürftige Person betreuen. Andy sagt: Die ganze Zeit fragt man sich, ob Martin gerade wieder Angst hat oder nicht. Andy sagt: Du bist wie diese Ziegenart (Anmerkung: Es handelt sich dabei um die sogenannte […]