Was war!

Kunstwerke angemessen wahrnehmen: Der Aisthesis Verlag

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Dem kulturwissenschaftlichen Verlag aus Bielefeld ist daran gelegen, die Wahrnehmung von Kunst und Wirklichkeit mit neuen Einsichten zu erweitern.
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eit Langem arbeitet der Aisthesis Verlag mit der LWL-Literaturkommission zusammen und wir freuen uns, dass er auch diesmal wieder bei text & talk dabei ist.

Seit wann gibt es Ihren Verlag? Wer hat und warum wurde er gegründet? Wo ist der Verlagssitz?

Der AISTHESIS VERLAG feiert im September 2015 sein dreißigjähriges Bestehen. Der 1985 von Prof. Dr. Detlev Kopp und Dr. Michael Vogt gegründete AISTHESIS VERLAG mit Sitz in Bielefeld ist ein kulturwissenschaftlicher Fachverlag mit den Programmsparten Literaturwissenschaft, Philosophie, Geschichtswissenschaft, Medientheorie und Literatur. In den dreißig Jahren seines Bestehens hat sich AISTHESIS als ein führender Wissenschaftsfachverlag im Segment Literatur- und Kulturwissenschaft etabliert.

Nennen Sie drei Schlagwörter, die Ihren Verlag beschreiben.

Drei Schlagworte, die uns und damit den Verlag beschreiben:
motiviert – interessiert – qualitätsorientiert

Was verbindet Ihren Verlag mit NRW?

Die enge Zusammenarbeit mit der Literaturkommission für Westfalen und der Nyland Stiftung – beides Institutionen, die sich die Erforschung, Pflege und Verbreitung westfälischer Literatur zum Schwerpunkt gesetzt haben – kommt auch im Verlagsprogramm des AISTHESIS VERLAGS zum Ausdruck, so in den „Veröffentlichungen der Literaturkommission für Westfalen“ oder auch in  „Nylands Kleine Westfälische Bibliothek“.
Darüber hinaus finden sich im Verlagsprogramm Veröffentlichungen zur lippischen Landesgeschichte und Literatur über lippische AutorInnen.

Was sind/waren Highlights Ihrer Verlegertätigkeit?

In den dreißig Jahren unseres Bestehens gab es so einige Highlights. Folgende seien hervorgehoben:
Ein viel beachtetes editorisches Großprojekt ist die auf neun Bände angelegte Kritische Gesamtausgabe der ›Essays und Publizistik‹ von Heinrich Mann, von der im Herbst 2015 fünf Bände vorliegen.
In der DDR wurde das Erscheinen von Siegfried Pitschmanns Roman „Erziehung eines Helden“ verhindert. Der AISTHESIS VERLAG hat das in diesem Jahr nachgeholt und bekommt viel Lob dafür.
Mit Blick auf Westfalen lässt sich das Erinnerungsbuch „Himmel und Erde“ von Christa Meier-Drave als Highlight nennen: Aus einem Abstand von sechs Jahrzehnten versetzte Christa Meier-Drave sich zurück in ihre Kindheit in dem kleinen Dorf Berlebeck bei Detmold. Das Ergebnis ist eine von detailgetreu wiedergegebenen Sinneseindrücken gesättigte Zeitreise in eine Welt, die aus heutiger Sicht schon sehr lange vergangen zu sein scheint.

Verweisen Sie gerne auf Ihre Homepage und wenn vorhanden Social Media-Accounts.

Umfängliche Informationen zum Verlagsprogramm, den AutorInnen des Verlags und manches mehr findet sich auf unserer Homepage: www.aisthesis.de

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