„Im Endeffekt ist es immer quasseln, ist ja auch geil, so als Beruf. Ich meine, andere müssen Kisten stapeln oder nachts operieren.“
Oliver Uschmann – Schriftsteller, Journalist und Talentförderer
„Zum Schreiben brauche ich meine Frau. Das muss man sich so vorstellen: wir entwerfen zusammen, dann schreibe ich die erste Fassung, dann zeige ich ihr die und dann sagt sie: „Das ist nix.“ Ich versuche das mittlerweile zu umgehen, indem ich als erstes die zweite Fassung schreibe, aber dann wäre es meistens die erste gewesen.“
„Das Einzige, was ich gesichert über meine Leser sagen kann, also wirklich gesichert sagen kann, ist, dass sie der deutschen Schriftsprache halbwegs mächtig sind. Alles andere ist letzten Endes doch sowieso nur Spekulation.“
„Schriftsteller, Journalist, Dozent … klar: Ich schreibe Texte und berate Leute, aber im Endeffekt ist es Quasseln und Kritzeln, könnte man auch sagen. Das klingt dann nur so pompös. Nicht wahr? Und die Seminare machen mir großen Spaß, aber mehr, weil ich so Talentförderungs-Gene habe.“
Oliver Uschmann, geboren 1977 in Wesel, studierte in Bochum Germanistik und in der Berliner Werbebranche die Wirklichkeit. Heute lebt er mit seiner Frau Sylvia Witt im Münsterland. Gemeinsam erschaffen sie dort die „Hui-Welt“ rund um die Romane der Hartmut und ich-Reihe, weitere Prosawerke für Jungs (Finn) und junge Erwachsene (Das Gegenteil von oben, Log Out!) sowie Führungen durch den Dschungel des Daseins (Überleben auf Festivals). Ihre „Hui-Welt“ machen sie dauerhaft im Netz begehbar und durften sie sogar als Ausstellung auf dem Kulturgut Haus Nottbeck aufbauen.




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