Die NRW-Messe der unabhängigen Buchverlage steht vor der Tür! Am 13. September findet sie bereits zum dritten Mal statt und diesmal wieder auf dem Kulturgut Nottbeck, das ja auch unser Museum für Westfälische Literatur beherbergt.
„Die Lyrik sollte aus der Literatur in die Bildende Kunst wechseln“, schrieb Thomas Böhm Anfang Juli in der „Zeit“. Dieser Vorschlag zielt darauf ab, das „klassische Vertriebsproblem“ der Lyrik zu lösen, dass sich im mangelnden Absatz von Lyrikanthologien zeige. Böhm schreibt weiter, der Wechsel des Gedichts vom Buch in den Ausstellungsraum sei „kein großer Schritt“: […]
Das Museum für Westfälische Literatur beherbergt zurzeit eine Filiale des Lüdinghausener Künstler-Ateliers des Ehepaars Frantz und Annette Wittkamp. Zu sehen ist zum Beispiel eine überdimensionierte, lebensgroße Einkaufstüte, auf der außen die Einkaufsgegenstände aufgedruckt sind. Alles schön gereimt, damit man auch ja nichts vergisst. Oder ein blaues Haus. Man muss genau sechzehn Mal um das Haus […]
„dicht!?“ – so lautete die Themenvorgabe für den 3. Ruhrgebiets-Literaturwettbe- werb. Dementsprechend auch das Motto zum feierlichen Akt der Preisverleihung: Die Ruhrpoeten luden letzten Samstag zum „Dichter Abend“ in den Kinosaal im Dortmunder U. Ein kurzweiliger amüsanter Abend, den Till Beckmann (Spielkinder) und Rainer Holl (Literaturhaus Dortmund) gekonnt moderierten.
Visuelle Poesie à la Heinrich Schürmann Part III. Nach einer gut besuchten Ausstellungser-öffnung im Gartenhaus im Oktober und einem eigenen Ak- zent anlässlich der Rottendorf-Preisverleihung im November präsentierten Georg Bühren und Hannes Demming am 14. Januar im Torhaussaal eine Auswahl von Texten des 2008 verstorbenen Autors und bildenden Künstlers. Umrahmt war die Lesung von Jazz […]
Am 31. Januar findet er statt, der von den Ruhrpoeten initiierte „Dichter Abend“. Anlässlich der Preisverleihung zum 3. Ruhrgebiets-Literatur- wettbewerb und der Präsentation der Wettbewerbs- anthologie mit insgesamt 15 Texten (darunter natürlich auch die Gewinnertexte) wird gefeiert: ab 20Uhr im Kino des Dortmunder U. Die Ruhrpoeten e.V. gründeten sich 2013 aus der Initiative des Ruhrgebiets-Literaturwettbewerbs, […]
„Wie war dein Jahr?“ Die Frage hört man bald wieder. Was man antwortet, ist gefärbt von der Grundhaltung zum Leben und der Tagesform. Angemessen ist es daher nie. Pessimisten winken ab, werfen den Kopf schräg nach hinten, kneifen die Augen zusammen und grummeln: „Komm, hör auf.“ Optimisten beginnen, die Errungenschaften aufzuzählen und verdrängen gepflegt, was […]
Im Nachgang zu den TAGEBUCHTAGEN im Juni auf dem Kulturgut Haus Nottbeck / Museum für Westfälische Literatur veröffentlicht die Band MESSER die Audiokassette »Ein Film war zuende, nur ein Film«. Zwischen MESSER und Romy Schneider besteht eine besondere Verbindung, schließlich hat die Gruppe der Schauspiel-Ikone doch bereits einen Song gewidmet und sich wiederholt von der […]
Über mein Schreiben Was den AutorInnen ihr weißes Blatt, war uns der weiße Raum. Der leere Ausstellungsraum auf dem Kulturgut Haus Nottbeck wird in den nächsten Tagen noch mit letzten Dingen gefüllt. Mit Ideen, Farben, Papieren, mit Gesichtern von AutorInnen und weißen Blättern. Und so wenig, wie den AutorInnen nach der Ideensuche ihr weißes Blatt […]
Über mein Schreiben. Für SchriftstellerInnen hat das weiße Blatt Papier wahrlich zwei Seiten: Zum einen ist es Inbegriff schöpferischen Neubeginns und kreativer Prozesse, zum anderen hat seine gähnende Leere einen unbarmherzigen Aufforderungscharakter. Die neue Sonderausstellung des Museums für Westfälische Literatur auf dem Kulturgut Haus Nottbeck widmet sich diesem weißen Blatt und den Schreibprozessen, die von […]
Wir sprechen über Weckschafe in Unterstromberg. Das sind Schafe, die durch ihr Blöken zu nachtschlafender Zeit auch dem tiefsten Schlaf den Garaus machen. Wir reden aber auch über Fracking im Münsterland und das Öldesaster in Gronau-Epe. Diesmal ist Sabine Scho in Nottbeck zu Gast. Sie schaut sich das Gartenhaus als möglichen Ort einer Ausstellung über […]
… an den tagebuch-beauftragten tagebuchbeauftragter, sagt er, das höre sich ja an wie datenschutz- beauftragter, aber, doch ja, er mache den job gern, einer müsse diese drecks- arbeit ja tun, und wer, wenn nicht er und überhaupt, das sei ja eine ganz neue erfahrung, hier so im regen, den letzten versprengten, den wackeren, den durchhaltewilligen, […]