Das neue Buch des Kommunikations- und Literaturwissenschaftlers, Philosophen, Schriftstellers und Künstlers Siegfried J. Schmidt „Passagen – Transitions – Hyper“ ist eine gekonnte Ausgestaltung Visueller Poesie und der Kopie als Werkprinzip, so denn der „Werk“-Begriff überhaupt noch als solcher fassbar ist. Daneben persifliert es auch das Versagen der Sprache, die eben nicht mehr Zugang zum Gegenüber ermöglicht.
„Auch für die Dimension des Dramas bzw. des Hör-Spiels findet Schmidt unverwechselbare Formen. Der Text ‚einer sagt zum anderen: ein drama‘ besteht aus insgesamt 16 Fragen und Antworten zweier Sprecher, welche die Unfähigkeit des einen Sprechers, sich auszudrücken, und die Unfähigkeit seines Gegenübers, für diese Sprachlosigkeit adäquate Worte zu finden, vorführen. Eine Form unüberwindbarer Kommunikationslosig-
keit: wie überhaupt eines der wiederkehrenden Themen bei Schmidt die Unmöglichkeit ist, aus der Individuation heraus und zu den anderen zu gelangen.“ (Andreas Hapkemeyer, S. 12)
Siegfried J. Schmidt: Passagen – Transitions – Hyper.
Hrsg. von Andreas Hapkemeyer im Auftrag von Museion – Museum für Moderne Kunst, Bozen. Klagenfurt, Graz: Ritter 2014.






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