{"id":5029,"date":"2024-06-07T07:27:40","date_gmt":"2024-06-07T06:27:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/?p=5029"},"modified":"2024-06-07T07:31:40","modified_gmt":"2024-06-07T06:31:40","slug":"museum-der-zukunft-einsendung-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/?p=5029","title":{"rendered":"Museum der Zukunft &#8211; Einsendung von Dana"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Audioguide statt Wand mit Text, Informationen nach Interesselage am Bildschirm und Angebote zum Mitmachen wie Rallyes und Do-It-Yourselfe-Elementen in Ausstellungen gibt es schon. Doch wie sollen Museen in Zukunft Menschen anziehen und Interesse an ihren Angeboten wecken, satt in der digitalen Informationsflut unterzugehen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zun\u00e4chsteinmal ist Digitalisierung eine Frage der Zug\u00e4nglichkeit der Museen. So ist ein nicht zu \u00fcbersehender Punkt, dass Museumsbesuche eingeschr\u00e4nkt sind, durch die Gegebenheiten des physischen Museums. Das kann die Treppe sein, die es Rollstuhlfahrenden unm\u00f6glich macht, das \u00f6rtliche Stadtmuseum zu besichtigen oder die Buskosten, die den Klassenausflug unbezahlbar machen. Hier kann ein digitaler Museumsrundgang mit 360\u00b0-Aufnahmen helfen, zusammen mit einem Audioguide macht er einen Museumsbesuch von zu Hause oder aus dem Klassenzimmer m\u00f6glich. Die Angebote des Museums sollten digital erfahrbar sein und so allen Menschen ein Museumserlebnis erlauben, in kurzen Happen oder als mehrst\u00fcndiges Event, ganz so wie es ihre Zeit und Aufnahmef\u00e4higkeit zul\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das hei\u00dft nicht, dass die physischen Museumsgegenst\u00e4nde etwa ein Notizbuch in der Vitrine oder der Infotext ihren Wert nicht behielten. Sie heben das Museumserlebnis im Gegensatz sogar vom digitalisierten Alltag der Menschen ab und k\u00f6nnen den Museumsbesuch zu etwas Besonderem machen. Hier wird es eine gro\u00dfe Herausforderung sein, die Waage zu halten zwischen neuer Technologie und altem Charme, der besonders in Museen mit historischen Themen immens wichtig ist. So sollten die visuelle und audiell Museumsangebote digital abrufbar sein, die Atmosph\u00e4re und Haptiek des Museumsraums bleiben etwas Besonderes, das durch digitale Angebote erweitert gar bereichert werden kann, durch diese aber nicht ersetzbar ist und nicht als austauschbar angesehen werden sollten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein gro\u00dfes Plus digitaler Angebote \u2013 ob aus der Ferne abgerufen oder vor Ort erlebt: Sie sind leicht zu aktualisieren und an Interessen und Alter der Besucher, hier geht es besonders um Gruppef\u00fchrungen anzupassen. Auch unabh\u00e4ngig von angek\u00fcndigten Besuchsgruppen k\u00f6nnen digitale Angebote es erleichtern ihre Ausstellungen aktuell zu halten. Das mag f\u00fcr manche Museen relevanter sein als f\u00fcr andere, aber es ist unbestreitbar, dass eine Anpassung an die sich wandelnden Wissensgrundlagen und Kontexte der Zeit enorm dazu beitr\u00e4gt, f\u00fcr Besucher:innen relevant zu sein und besonders auch f\u00fcr Stammg\u00e4ste ein langfristig interessanter Ort zu bleiben. Die digitale Infowand ist hier der analogen Festinstallation, die eher alle paar Jahrzehnte ausgetauscht wird, weit \u00fcberlegen und kann so oft erneuert werden wie die Ressourcen des Museums und die Umgebungswelt es erlauben bzw. n\u00f6tig machen. Sie k\u00f6nnen zudem dazu dienen, Themenf\u00fchrungen zu begleiten oder sie k\u00f6nnen mithilfe k\u00fcnstlicher Intelligenz unkompliziert die Fragen der Besucher beantworten und das gleich untermalt mit dem passenden Bild, Ton oder einer entsprechenden Grafik. Ein Informationsfluss, an den heutige Museumsbesucher gew\u00f6hnt sind und den das Museum als Ort des Wissens und Lernens unbedingt erm\u00f6glichen sollte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein sch\u00f6ner Nebeneffekt solcher digitalen Angebote ist die Papierersparnis, denn Nachhaltigkeit ist heute \u00fcberall ein wichtiges Thema und man sollte auch in Museen dar\u00fcber nachdenken, wie ein nachhaltiger Betrieb m\u00f6glich ist. Das kann von verbreiteten L\u00f6sungen wie dem Infobildschirm am Eingang, der die Plakatwand ersetzt, \u00fcber Rallys, R\u00e4tsel und Aufgaben am Tablet statt auf Papier bis hin zur Solaranlage auf dem Dach reichen, die die ganzen digitalen Angebote und die in Museen weit verbreitet und oft unersetzbare k\u00fcnstliche Beleuchtung mit klimaneutralem Strom zu beleifern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dana<\/p>\n<div id=\"facebook_like\"><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.hausblog-nottbeck.de%2F%3Fp%3D5029&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=60\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:500px; height:60px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Audioguide statt Wand mit Text, Informationen nach Interesselage am Bildschirm und Angebote zum Mitmachen wie Rallyes und Do-It-Yourselfe-Elementen in Ausstellungen gibt es schon. 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