{"id":4681,"date":"2020-08-17T14:11:46","date_gmt":"2020-08-17T13:11:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/?p=4681"},"modified":"2024-05-22T10:30:49","modified_gmt":"2024-05-22T09:30:49","slug":"keine-kreativitaet-ohne-krise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/?p=4681","title":{"rendered":"Keine Kreativit\u00e4t ohne Krise"},"content":{"rendered":"<p><em>Abgesagte Lesungen, geschlossene Buchl\u00e4den, Verz\u00f6gerungen bei der Soforthilfe f\u00fcr Selbstst\u00e4ndige \u2013 die Schlagzeilen zeichnen ein d\u00fcsteres Bild f\u00fcr den deutschen Literaturbetrieb in der Corona-Zeit. Selbstverst\u00e4ndlich ist auch das Kulturgut Haus Nottbeck von den Einschr\u00e4nkungen nicht verschont geblieben, musste Veranstaltungen absagen und verschieben. In seiner Funktion als digitales Medium des Literaturmuseums wollen wir unseren Hausblog nutzen, um hier die aktuelle Situation aus der Perspektive der Schriftstellerinnen und Schriftsteller zu dokumentieren. In der Online-Interview-Reihe <strong>\u201eKreativit\u00e4t in der Krise\u201c<\/strong> fragen wir daf\u00fcr bei Literaturschaffenden nach, wie die Corona-Zeit ihre berufliche Situation beeinflusst, welche Auswirkungen Lockdown und Versammlungsverbot auf die Kreativit\u00e4t haben und ob Schreiben ein systemrelevanter Beruf ist. Dabei kommen verschiedene Autorinnen und Autoren aus aktuellen und vergangenen Projekten der LWL Literaturkommission zu Wort. Unser erster Interviewpartner ist <strong>Ralf Thenior<\/strong>.<\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_4682\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.kreis-warendorf.info\/wordpress\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Foto_Ralf-Thenior.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4682\" class=\"wp-image-4682 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kreis-warendorf.info\/wordpress\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Foto_Ralf-Thenior-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Foto_Ralf-Thenior-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Foto_Ralf-Thenior-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Foto_Ralf-Thenior-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Foto_Ralf-Thenior.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4682\" class=\"wp-caption-text\">Fotograf: Kalle Gajewsky<\/p><\/div>\n<p><strong>Herr Thenior, im Jahr 2001 wurden Sie \u201eerster Schulschreiber der Republik\u201c, ihr Ziel war es, \u201edie Lust auf Sprache\u201c bei den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern zu wecken. Nun hat die Corona-Krise nicht zuletzt die Schulen vor gro\u00dfe Probleme gestellt, ein geregelter Sprachunterricht ist kaum mehr m\u00f6glich, das Lernpensum aufs n\u00f6tigste beschr\u00e4nkt. Wie wichtig sind Literatur, Sprache und ein kreativer Umgang mit ihr in einer Krise?<\/strong><\/p>\n<p>Um einmal den belgischen Nachtbotaniker Henri Fortal zu zitieren: Keine Kreativit\u00e4t ohne Krise. Man k\u00f6nnte in den Teppich bei\u00dfen, so schlecht geht es einem. Und dann steigen die Gedanken auf, ein Poem entsteht, dass sich in die Weltliteratur aufschwingt. Dazu kommt es selten, doch Aufschw\u00fcnge sind es schon. Jeder noch nicht gedachte Gedanke, der in einem Sch\u00e4delgew\u00f6lbe aufblitzt, geh\u00f6rt zum Weltkulturerbe. Wir schwimmen alle in der gleichen Luft, alle Menschen, alle Tiere und vor allem alle Pflanzen. Wir fliegen in diesem Fluidum, das wir alle teilen, das unser Wasser ist: die Luft. Die wir nicht zerst\u00f6ren d\u00fcrfen. Wasser f\u00fcr alle und eine gute Kanalisation ist wichtig f\u00fcr die ganze Welt. Eine aufmerksame Sch\u00fclerin sagte: Jeder neue Gedanke ver\u00e4ndert dein Bewusstsein, ver\u00e4ndert dich. Du willst Passagier auf diesem Raumschiff Erde werden, dann lerne die Regeln.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Die Nachrichten aus der Literaturbranche sind zurzeit wenig hoffnungsvoll. Lesungen und Workshops werden abgesagt, ganz zu schweigen von den gro\u00dfen Buchmessen, und die sogenannten Soforthilfen von Bund und L\u00e4ndern liefen zun\u00e4chst nur tr\u00e4ge an. Wie geht es Ihnen beruflich mit der aktuellen (Corona-)Situation? Gibt es eine Ver\u00e4nderung seit den ersten Monaten der Krise, dem \u201eLockdown\u201c? Haben Sie die unterschiedlichen Unterst\u00fctzungsprogramme (Fonds, Darlehen, Kredite\u2026) wahrgenommen? Wie beurteilen Sie diese?<\/strong><\/p>\n<p>Das Schreiben ist ein asozialer Akt. Der Schreibende entfernt sich von den Menschen in dem Ma\u00dfe, in dem er \u00fcber sie schreibt oder \u00fcber seine Phantasiewelten oder beides. Er muss sich vom realen Geschehen entfernen, um Gedanken zu fassen \u00fcber das Umfeld und die Weiterungen. Also \u00fcber das, was geschieht, und das, was noch geschehen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><strong>Wie beeinflusst die aktuelle Situation Ihr Schreiben selbst? Inwiefern nehmen Sie die letzten Monate als (Schreib-)Krise wahr und inwiefern eventuell auch als inspirierende Zeit?<\/strong><\/p>\n<p>In den ersten Lockdown-Wochen frohlockte ich, endlich konnte ich mich meiner heimlichen Liasion mit Fr\u00e4ulein Charlotte Wilhelmine Amalia von Donop voll und ganz hingeben, einer fr\u00fchen Emily Dickinson im Ostwestfalen des 18. Jahrhunderts. Ihre &#8222;Sch\u00f6nheiten von Pyrmont&#8220; sind unvergleichlich. Doch schnell erfasste mich die Realit\u00e4t. Drei Gro\u00dfbaustellen warten auf mich, im Juni, Juli und August.<\/p>\n<p>Im Juni musste ich meinen Part der Ausstellung <a href=\"https:\/\/www.kulturgut-nottbeck.de\/ausstellungen\/go-east-heimat-anders-denken-westfaelische-autorinnen-unterwegs\/\">GO EAST<\/a> im Kulturgut Nottbeck vorbereiten. Es waren Pappen mit W\u00f6rtern zu beschriften, die ich auf Osteuropareisen gesammelt hatte. W\u00f6rter wie <em>Glasnost<\/em> und <em>Perestroika, <\/em>von denen ich glaube, dass wir immer noch nicht verstanden haben, was sie f\u00fcr Russland und die Welt bedeuten. Au\u00dferdem waren Texte f\u00fcr die H\u00f6rinseln auszuw\u00e4hlen und einzusprechen. Im Juli h\u00e4tte das von mir ins Leben gerufene kleinste Poesiefestival der Welt\u00a0stattgefunden, zum f\u00fcnften Mal, ein Jubil\u00e4um, aber wg. Mundschutz und Massenphobie musste es unterbleiben. Stattdessen ein Jubil\u00e4umsband in der\u00a0edition offenes feld mit vielen Dichterinnen und Dichtern, die schon dabei\u00a0gewesen waren und die n\u00e4chstes Jahr unbedingt dabei sein m\u00fcssen. Das hat\u00a0mich mit allem, inklusive Versand, einen Monat gekostet. Aber mit Freuden. Und dann im August die dritte gro\u00dfe Baustelle: works &amp; circles: eine\u00a0Literaturwerkstatt des Fritz-H\u00fcser-Instituts mit hochmotivierten jungen Erwachsenen zum Tema <em>Arbeit. <\/em>Die Werkstatt sollte urspr\u00fcnglich im Kulturgut Haus Nottbeck stattfinden, musste nun aber aus gegebenem Anlass am\u00a0Bildschirm durchgef\u00fchrt werden. Es ist immer wieder ein Vergn\u00fcgen mit\u00a0begabten und interessierten jungen Menschen zu arbeiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Und endlich wieder zur\u00fcck in den <em>locus amoenus<\/em> Ostwestfalens, um das Projekt &#8222;Die westf\u00e4lische Nachtigall&#8220; zu einem guten Ende zu bringen und die Unvers\u00f6hnlichkeit der Jahrhunderte aufzul\u00f6sen wie Zucker in Wasser.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Die Einteilung in systemrelevante und -irrelevante Jobs zu Beginn der Krise hat f\u00fcr Kontroversen gesorgt. Insbesondere Verb\u00e4nde von Kunst- und Kulturschaffenden warnten immer wieder eindringlich vor einer Vernachl\u00e4ssigung ihrer Branche. Wie sehen Sie Ihre Rolle in der Gesellschaft? F\u00fchlen Sie sich vernachl\u00e4ssigt \u2013 im allgemeinen Bewusstsein, aber auch bei der Verteilung der oben genannten Gelder zur Soforthilfe? Warum ist Literatur (und andere Kunst) ebenfalls wichtig f\u00fcr eine Gesellschaft, vielleicht gerade in einer Krise?<\/strong><\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte kein Corona-Krisenbuch schreiben, lieber ein Bild vom Erdrauch machen, der mir auf dem Hundespaziergang am Grabenrand begegnet.<\/p>\n<p><strong>Insbesondere w\u00e4hrend des \u201eLockdowns\u201c scheint sich bei einigen durch die dazugewonnene Zeit eine pl\u00f6tzliche Produktivit\u00e4t entwickelt zu haben. W\u00e4hrend manche zwischen Kinderbetreuung und gleichzeitigem Homeoffice kaum mehr zur Ruhe kamen, fanden andere die Zeit, sich mit Heimwerken, Gartenarbeit oder Kochen selbst zu verwirklichen. Wie war das bei Ihnen? Hatten Sie beispielsweise mehr Zeit f\u00fcr neue Themen, Experimente? Vielleicht auch f\u00fcr alternative Formate, etwa Online-Lesungen?<\/strong><\/p>\n<p>Als Dichter und Nachtbotaniker kommt man mit wenig aus. Immer habe ich meine Malerfreunde bedauert, dass sie hohe Materialkosten hatten, w\u00e4hrend ich mit einem St\u00fcck Papier und einem 4B-Bleistift bestens ausger\u00fcstet war. Gesellschaftliche Akzeptanz (das sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen) erwirbt man sich durch seine Arbeit, nicht dadurch dass man sagt: Ich bin Kulturschaffender. In meinem Kleingarten ernte ich Zucchini, Bohnen und Tomaten, das schmeckt nicht nur gut sondern senkt auch die Lebenshaltungskosten. Ein in der Schweiz lebender befreundeter Schauspieler, der seine Familie ern\u00e4hren muss, hat monatlich ca. 3.000 Euro laufende Kosten. Das ist hart. Schauspieler, Musiker und andere Performer sind von der Krise schwerer getroffen als Schriftsteller.<\/p>\n<p><strong>Insbesondere w\u00e4hrend des \u201eLockdowns\u201c scheint sich bei einigen durch die dazugewonnene Zeit eine pl\u00f6tzliche Produktivit\u00e4t entwickelt zu haben. W\u00e4hrend manche zwischen Kinderbetreuung und gleichzeitigem Homeoffice kaum mehr zur Ruhe kamen, fanden andere die Zeit, sich mit Heimwerken, Gartenarbeit oder Kochen selbst zu verwirklichen. Wie war das bei Ihnen? Hatten Sie beispielsweise mehr Zeit f\u00fcr neue Themen, Experimente? Vielleicht auch f\u00fcr alternative Formate, etwa Online-Lesungen?<\/strong><\/p>\n<p>Krise oder Nichtkrise, experimentiert wird immer. Ich habe gerade begonnen, Langgedichte zu schreiben, die sich mit gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnissen auseinandersetzen. Dies liegt in der Logik meiner Entwicklung und h\u00e4tte sich sowieso ergeben.<\/p>\n<p><strong>Durch Homeoffice und Reiseverbot waren die meisten in der letzten Zeit ungew\u00f6hnlich viel zuhause. Was bedeutet \u201eZuhause\u201c f\u00fcr Sie \u2013 den Ort, an dem Sie sich aufhalten, oder etwas ganz Anderes? Hat sich diese Wahrnehmung in den letzten Monaten ver\u00e4ndert? Wie denken Sie jetzt \u00fcber Reisen und Auslandsaufenthalte in der Vergangenheit? Wonach bzw. wohin sehnen Sie sich?<\/strong><\/p>\n<p>Ich bin ein leidenschaftlicher Reisender, der sich im letzten Vierteljahrhundert vornehmlich in Osteuropa umgetan hat. Dennoch ist mir die deutsche Reiseritis zutiefst zuwider. Ich k\u00f6nnte gut ohne Lufthansa und Kreuzfahrtschiffe leben. Erkenntnis aus der Krise: Meine Wohnung, mein Kleingarten und mein Kiez in der Dortmunder Nordstadt bieten alles, was ich zum Leben brauche. Warum in die Welt reisen, wo ich auf den Stra\u00dfen der Nordstadt arabisch, polnisch, t\u00fcrkisch, chinesisch und albanisch h\u00f6ren kann. Und manchmal, v\u00f6llig unerwartet, beim \u00d6ffnen einer Ladent\u00fcr von einem Duft umh\u00fcllt bin, der mich an einen Kellerladen in der Plattenbausiedlung &#8222;Mladost&#8220; in Sofia erinnert. <em>Njama loscho<\/em> kann man dort erstehen, <em>nichts schlechtes<\/em>.<\/p>\n<p><strong>Mit welchen Gedanken blicken Sie in die Zukunft?<\/strong><\/p>\n<p>Gemischte Gef\u00fchle, wenn ich sehe, wie die Massen schon in den Startl\u00f6chern scharren, um ihr altes Leben wieder aufzunehmen. Die Chancen, die in einer Krise liegen, etwas zu ver\u00e4ndern, werden wohl nur von wenigen wahrgenommen werden.<\/p>\n<p><strong>Wie, glauben Sie, wird sich die Literatur in n\u00e4chster Zeit inhaltlich mit Corona auseinandersetzen? Wann wird man anfangen, die Krise zu thematisieren? Was bedeutet das evtl. f\u00fcr zuletzt popul\u00e4re Genres wie Endzeitszenarien, Apokalypse etc.? Planen Sie selbst, Ihr Erleben der Corona-Zeit literarisch zu verarbeiten?<\/strong><\/p>\n<p>Auf ein Thema aufzuspringen, weil man glaubt, dass es gerade hei\u00df ist, ist ein Irrweg. Und die Hilflosigkeit angesichts einer solchen weltweiten Pandemie in Literatur zu gie\u00dfen, bringt nicht weiter. Da m\u00fcsste man schon an den Ursachen hebeln. Weg mit dem Kapitalismus und neue Strukturen her.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">&#8211; Interview: Hannah von Legat<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Werke und Interviews von Ralf Thenior sind in der aktuellen Ausstellung <a href=\"https:\/\/www.kulturgut-nottbeck.de\/ausstellungen\/go-east-heimat-anders-denken-westfaelische-autorinnen-unterwegs\/\">Go East! Heimat anders denken. Westf\u00e4lische AutorInnen unterwegs<\/a> in Haus Nottbeck zu sehen. Einen kleinen Vorgeschmack auf die Ausstellung bietet dieses Video zum Projekt <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=7IITAjb0yzI\">Taxi Water<\/a>, das in Zusammenarbeit mit Ralf Werner entstand. Das Live-H\u00f6rbild kombiniert Worte, Kl\u00e4nge und Naturger\u00e4usche zu einer unkonventionellen Reiseschilderung des Donaudeltas.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der n\u00e4chsten Woche setzen wir unsere Interviewreihe mit <strong>Martin Becker<\/strong> fort.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<header><\/header>\n<div id=\"facebook_like\"><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.hausblog-nottbeck.de%2F%3Fp%3D4681&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=60\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:500px; height:60px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abgesagte Lesungen, geschlossene Buchl\u00e4den, Verz\u00f6gerungen bei der Soforthilfe f\u00fcr Selbstst\u00e4ndige \u2013 die Schlagzeilen zeichnen ein d\u00fcsteres Bild f\u00fcr den deutschen Literaturbetrieb in der Corona-Zeit. 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