{"id":2388,"date":"2013-11-05T12:31:44","date_gmt":"2013-11-05T11:31:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/?p=2388"},"modified":"2025-12-17T09:38:28","modified_gmt":"2025-12-17T08:38:28","slug":"sprache-nichts-ist-spannender","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/?p=2388","title":{"rendered":"Sprache, nichts ist spannender"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\">\u201eMein Wunsch-Lebensort? Das Zentrum der namibischen W\u00fcste.\u201c<br \/>\n<strong>S. J. Schmidt \u2013 Kommunikationswissenschaftler und Autor<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch muss das Manuskript, den Text erst einmal im Kopf stehen haben, ehe ich anfangen kann zu schreiben. Und das mache ich entweder in Ablaufmodellen oder in Stichwortfolgen. Da arbeite ich schon relativ kontrolliert und nicht so ins Blaue hinein. Bei literarischen Arbeiten ist das etwas anders. Da brauche ich einfach einen Aufh\u00e4nger, der stark genug ist, um eine ganze Girlande von Ideen dann auch zu tragen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eF\u00fcr mich gibt es wichtige B\u00fccher \u2013 ob die jeder gelesen haben sollte, ist etwas anderes. F\u00fcr mich war Kleist ein Autor, ohne den ich mir nicht vorstellen k\u00f6nnte, wirklich Interesse f\u00fcr Literatur gefunden zu haben. Aber muss ich jetzt allen Kleist empfehlen?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eEs gibt im Alltag immer noch Dinge, die einen neugierig machen k\u00f6nnen: in der Wissenschaft, in der Kultur, in den Medien. Immer dann, wenn die Routine unterbrochen wird, dann kann man anfangen, neugierig zu werden. Ob es sich immer lohnt, ist eine andere Sache.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eKunst ist f\u00fcr mich der gr\u00f6\u00dfte Routineunterbrecher. Und wenn mir das ab und zu gelingt, ist das sozusagen die Best\u00e4tigung daf\u00fcr, dass ich noch am Leben bin.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Siegfried J. Schmidt<\/strong>, 1940 in J\u00fclich geboren, ist vor allem als Kommunikations- und Literaturwissenschaftler durch zahlreiche Publikationen bekannt geworden; Professuren an den Universit\u00e4ten Bielefeld, Siegen und M\u00fcnster. Zugleich ver\u00f6ffentlichte er literarische Arbeiten; zuletzt erschienen im Aisthesis Verlag die B\u00e4nde <em>an den windstillen vorbei <\/em>(2010) und <em>lebens listen <\/em>(2013) \u2013 sowie das von ihm selbst zusammengestellte <em>S. J. Schmidt Lesebuch <\/em>(2012).<\/p>\n<div id=\"facebook_like\"><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.hausblog-nottbeck.de%2F%3Fp%3D2388&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=60\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:500px; height:60px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eMein Wunsch-Lebensort? Das Zentrum der namibischen W\u00fcste.\u201c S. J. Schmidt \u2013 Kommunikationswissenschaftler und Autor \u201eIch muss das Manuskript, den Text erst einmal im Kopf stehen haben, ehe ich anfangen kann zu schreiben. Und das mache ich entweder in Ablaufmodellen oder in Stichwortfolgen. Da arbeite ich schon relativ kontrolliert und nicht so ins Blaue hinein. 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