{"id":1667,"date":"2013-01-08T10:46:59","date_gmt":"2013-01-08T09:46:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/?p=1667"},"modified":"2025-12-17T09:00:46","modified_gmt":"2025-12-17T08:00:46","slug":"chaos-ist-wichtiger-als-routine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/?p=1667","title":{"rendered":"Chaos ist wichtiger als Routine"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\">\u201eIch empfinde mein Schreiben auch als eine Lebensform.\u201c<br \/>\n<strong>Erwin Grosche \u2013 Autor, Kabarettist und Kleink\u00fcnstler des Skurrilen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch glaube an das Unperfekte, an das Suchen, das Nicht-Stillstehen. Da bin ich sehr empfindlich, wenn ich merke, dass ich etwas vollst\u00e4ndig begriffen habe, ich bin sehr unzufrieden, wenn ich jede Ecke in meinem Haus kenne. Dann m\u00fcsste ich umziehen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWenn ich arbeite, denke ich nicht daran, wof\u00fcr das ist, was man damit machen k\u00f6nnte oder warum ich das mache. Also, ich mach\u2019 es, weil ich es so machen muss, wie ich es dann mache. Und das ist auch ein gewisser Selbstschutz. Ich bin mir auch bewusst, dass Vieles gar nicht von mir ist, sondern dem Augenblick zu verdanken ist. Oder meiner Stimmung.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch schreibe auch etwas, was dann nicht unbedingt gut ist, weil danach das, was gut ist, viel besser auff\u00e4llt. Ich schreibe eine ganze Seite f\u00fcr eine Kolumne, da drin ist dann nur ein guter Satz. Aber der kommt dabei so dann rausgesprungen, weil der Rest drum herum darauf hinarbeitet. Und das, finde ich, ist ein sehr gesundes Arbeiten.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eF\u00fcr mich ist es immer ein Ziel gewesen, ein Buch zu schreiben, was sich nicht verkauft, weil ich sonst das Gef\u00fchl h\u00e4tte, das gibt\u2019s ja schon. Und das kriege ich im Augenblick sehr gut hin, dass die B\u00fccher, die ich schreibe, sich nicht verkaufen. Aber das sind nat\u00fcrlich dann auch die sch\u00f6nsten, die man wirklich nicht geschrieben hat f\u00fcr den Leser, sondern weil sie geschrieben werden mussten. Und die haben schon ihre Leser. So ganz spezielle. Und dann freut man sich ganz besonders. Aber man kann sie dann auch fast alle einzeln begr\u00fc\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Erwin Grosche<\/strong>, 1955 in Anr\u00f6chte (Kreis Soest) geboren, ist Autor, Schauspieler, Filmemacher und, so die <em>Frankfurter Rundschau<\/em>, \u201emit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit der poetischste und skurrilste unter Deutschlands Kabarettisten\u201c. Einblick in Grosches unerm\u00fcdliche Produktivit\u00e4t gew\u00e4hrt seine <a href=\"http:\/\/www.erwingrosche.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Homepage<\/a>.<\/p>\n<div id=\"facebook_like\"><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.hausblog-nottbeck.de%2F%3Fp%3D1667&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=60\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:500px; height:60px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIch empfinde mein Schreiben auch als eine Lebensform.\u201c Erwin Grosche \u2013 Autor, Kabarettist und Kleink\u00fcnstler des Skurrilen \u201eIch glaube an das Unperfekte, an das Suchen, das Nicht-Stillstehen. 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