{"id":1028,"date":"2012-07-18T09:34:00","date_gmt":"2012-07-18T08:34:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/?p=1028"},"modified":"2025-11-05T09:04:26","modified_gmt":"2025-11-05T08:04:26","slug":"westfalen-als-schicksal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/?p=1028","title":{"rendered":"Westfalen als Schicksal"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Vor wenigen Tagen wurde der in Versmold geborene Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Hans-Ulrich Treichel 60 Jahre alt. Gelegenheit zum Blick auf Werk und Leben.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liest man (noch mal) in den Romanen und den fr\u00fchen Erz\u00e4hlungen Treichels, streift durch die Interviews, so wird eines immer ziemlich schnell deutlich: Westfalen l\u00e4sst ihn nicht los. Von diesem \u201eNiemandsland\u201c, das sich vor allem \u201edurch Abwesenheit von besonderen Eigenschaften\u201c hervortut, muss Hans-Ulrich Treichel immer wieder reden und schreiben \u2013 obschon er bereits 1972, mit zwanzig Jahren, zum Studium nach Westberlin zog (floh?) und dort bis heute lebt und arbeitet. Was nun wie ein uns\u00e4glicher Fluch wirken muss, ist letztlich f\u00fcr einen Schriftsteller ein nicht zu untersch\u00e4tzendes Geschenk; Treichel wei\u00df dies sehr genau. Im Interview mit Heinz Blumensath spitzt er diesen Wirkmechanismus zwischen Westfalen und poetischer Produktivit\u00e4t zu: Erst aus der erzwungenen Orientierung in diesem leeren, erfahrungskargen Raum namens Westfalen sei er unter anderem zum Schreiben gekommen. Denkt man an Treichels erz\u00e4hlerischen Anf\u00e4nge zur\u00fcck \u2013 zuvor hatte er sich bereits mit mehreren Gedichtb\u00e4nden, u.a. im Suhrkamp-Verlag, einen veritablen Ruf als Lyriker erarbeitet \u2013, so st\u00f6\u00dft man sogleich auf diesen Problemkomplex. Seine als \u201aBerichte\u2018 bezeichneten Prosast\u00fccke in \u201eVon Leib und Seele\u201c nehmen ihr Ziel gleich zu Beginn fest ins Visier: \u201eDer Ort, an dem ich geboren wurde und der einmal als DIE STADT DER W\u00dcRSTE UND SCHINKEN in die Geschichte Ostwestfalens eingehen wird, war f\u00fcr mich nichts als eine tr\u00fcbsinnige Ansammlung von Zweifamilienh\u00e4usern und Umgehungsstra\u00dfen, von M\u00f6belgesch\u00e4ften und Fleischereien. Und die Menschen, die diesen Ort bev\u00f6lkerten, erschienen mir immer als \u00e4u\u00dferst verschlossene und mi\u00dfg\u00fcnstige, einzig dem Gelderwerb und dem Alkohol ergebene Wesen, die mit mir, der ich durch eine blo\u00dfe Laune des Schicksals in diese Welt hineingeraten war, nicht das mindeste verband.\u201c <!--more-->Das Groteske, das in sp\u00e4teren Texten Treichels ein Spur subtiler auftreten wird, ist hier mit einem \u00fcberdeutlichen Gestus der teils aggressiven Ablehnung, der Abwehr verkn\u00fcpft; eine Distanz und Diskrepanz, die bei aller Komik ihre Irritationskraft nie ganz verlieren wird. Zugleich ist aber darauf hinzuweisen, dass all dem nicht notwendigerweise ein autobiografischer Erfahrungsfundus, ein subjektives Aussprachebed\u00fcrfnis zugrundeliegt, im Gegenteil: Gerade im Ineinander von profaner Provinzgeschichte und poetischem Gedankenspiel findet das Treichelsche Erz\u00e4hlen neue Darstellungsweisen, neue Zugriffe, beispielsweise zu einer Geschichte der Emotionen in Zeiten eines Wirtschaftswunders, das vor allem panisch um ein Vergessen aller seelischen und psychischen (Kriegs-)Verluste bem\u00fcht ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Komische und das Tragische, Lakonie und Ironie<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einen anderen Aspekt, eine ebenso wichtige Perspektive und Motivation seines Schreibens nennt Treichel im O-Ton: \u201eMan m\u00f6chte Varianten des eigenen Lebens erz\u00e4hlt bekommen.\u201c Die Erz\u00e4hlhaltung in seinen Texten ist somit, vertraut man neben eigenen Leseerfahrungen der Selbstaussage des Autors, keineswegs eine autobiografische; vielmehr findet eine \u201eErfindung des Autobiographischen\u201c statt, um eben \u00fcber den sch\u00f6nen Umweg der Literatur eine eigene Biografie herbeizuschreiben. Ein Konzept, dass sich durch die Formulierungen Treichels gleichsam unter der Hand in eine Poetik zu verwandeln scheint. Zu Recht? Das sei dahingestellt; es kann hier nicht abschlie\u00dfend beurteilt werden. Hilfreich (und mit Genuss lesbar) ist hier in jedem Falle der oftmals lakonische Tonfall, in dem Treichel die Seltsamkeiten und die Katastrophen des allt\u00e4glichen Lebens zu pr\u00e4sentieren wei\u00df. <a href=\"http:\/\/www.kreis-warendorf.info\/wordpress\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Treichel.-Heimatkunde.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1035\" title=\"Treichel. Heimatkunde\" src=\"http:\/\/www.kreis-warendorf.info\/wordpress\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Treichel.-Heimatkunde-216x300.jpg\" alt=\"\" width=\"216\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Treichel.-Heimatkunde-216x300.jpg 216w, https:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Treichel.-Heimatkunde.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 216px) 100vw, 216px\" \/><\/a>Dass die Texte aber zugleich oft mit einem saftigen Quantum an Sarkasmus und Selbstironie versehen sind (hinter dem sich in der poetischen Konstruktion ein Gemenge von Schuld, Scham und einer gewissen Traurigkeit versteckt), zeigt folgende Passage: \u201eUm mich von den Bedr\u00fcckungen meiner Kindheit zu befreien, habe ich mich verschiedenen psychotherapeutischen Behandlungen unter- zogen, so da\u00df zu den Bedr\u00fcckungen meiner Kindheit die Bedr\u00fcckungen meiner verschiedenen Psychotherapien hinzuge- kommen sind.\u201c Was sich hier entfaltet, m\u00e4andert gewisserma\u00dfen durch zahlreiche seiner nachfolgenden Romane und Erz\u00e4hlungen; man w\u00e4re beinahe gewillt, von einem \u201eTreichel-Ton\u201c zu reden. Doch das w\u00e4re zu arges feuilletonistisches Wortpathos. Also, ein wenig pr\u00e4ziser: Was sich in Treichels Prosa so einschmeichelnd, beinahe unbemerkt im Ohr des Lesers festsetzt, ist eine eigent\u00fcmliche Mischung von teils doppelb\u00f6digem Witz, heiterer, teils auch grotesker Komik und gelegentlich tragischer Melancholie, grundiert und rhythmisiert durch eine musikalische, vermeintlich leichtf\u00fc\u00dfig formalisierte und dynamisierte Sprache, die die Leseerfahrungen des Autors an der einen und anderen Stelle mit stummem Gru\u00df durchscheinen l\u00e4sst. An wen oder was w\u00e4re da zu denken? Beispielsweise an Thomas Bernhard, die teils monomanen, sich lustvoll und exzessiv ausweitenden Sprachsuaden seiner Romanfiguren \u2013 wobei Treichel freilich in einer etwas h\u00f6heren, leichteren Tonlage zu schreiben scheint, ohne jene zumindest vordergr\u00fcndig bei Bernhard sp\u00fcrbare Lust am Destruktiven. Zudem nat\u00fcrlich an einen Autor wie Wolfgang Koeppen, dessen Nachkriegstriologie (\u201eTauben im Gras\u201c, \u201eDas Treibhaus\u201c, \u201eDer Tod in Rom\u201c) der 1950er Jahre zum literarisch und formal Spannendsten geh\u00f6ren, was in dieser Dekade (und dar\u00fcber hinaus!) erschienen ist \u2013 Treichel promovierte 1983 mit einer Arbeit \u00fcber ihn und besch\u00e4ftigte sich zudem mit dem biografischen Ph\u00e4nomen des Koeppenschen \u201eSchweigens\u201c, das lange Jahre wilde Vermutungen sprie\u00dfen lie\u00df. Doch das alles k\u00f6nnen (und wollen) an dieser Stelle hier nur Hinweise, Konturen, Skizzen sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Vergangenheit ist nicht vergangen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr Treichel ist die Vergangenheit keineswegs vergangen, im Gegenteil: er arbeitet sich, wie er Andr\u00e9 Hille im Interview gesteht, \u201eunendlich daran ab, um die Gegenwart auszuhalten.\u201c Freilich ist in solchen Statements immer die inszenatorische Freiheit des fantasiebegabten Autoren zu ber\u00fccksichtigen, der sehr wohl wei\u00df, wie er von sich als Ich sprechen kann und m\u00f6chte. Wenn Treichel die Mauer um Westberlin hochironisch als rettenden \u201eantiwestf\u00e4lischen Schutzwall\u201c wahrnimmt, ist dies zugleich Hinweis auf eine Gewaltsamkeit der Zeit, der Herkunft \u2013 in diesem Fall: der Heimatlosigkeit \u2013, die sich nur erz\u00e4hlend bew\u00e4ltigen l\u00e4sst, ohne dabei jedoch therapeutisch wirken zu m\u00fcssen (das, so w\u00fcrde wohl auch Treichel sagen, w\u00e4re eine dezente \u00dcberforderung der Literatur). Ihre eigene Verve gewinnt diese an einer diffusen Biografie (oder vielmehr deren Leerstellen) orientierte und diese befragende Prosa Treichels durch das virtuose Spiel: Einerseits das kundig-lustvolle Spiel mit der Sprache, mit verschiedenen Erz\u00e4hlhaltungen (dem gelegentlich, jedoch nie unangenehm, der Kenntnis- und Lesereichtum des Germanisten anzumerken ist), andererseits das freche, aber auch forschende Spiel mit Versatzst\u00fccken des Wirklichen, des vermeintlich Geschehenen oder nur Erinnerten in Konfrontation mit den erfinderischen Gegenentw\u00fcrfen der Erz\u00e4hlung. <a href=\"http:\/\/www.kreis-warendorf.info\/wordpress\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Teichel.-Schullekt\u00fcre.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1049\" title=\"Teichel. Schullekt\u00fcre\" src=\"http:\/\/www.kreis-warendorf.info\/wordpress\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Teichel.-Schullekt\u00fcre-194x300.jpg\" alt=\"\" width=\"194\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Teichel.-Schullekt\u00fcre-194x300.jpg 194w, https:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Teichel.-Schullekt\u00fcre.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px\" \/><\/a>Hier treibt Hans-Ulrich Treichel unerm\u00fcdlich einen Dialog fort, der sich (wie schon die Prosa Koeppens) vor allem an Fragen, offenen Unw\u00e4gbarkeiten, Unstimmigkeiten, Unsicherheiten festhalten m\u00f6chte und die finalen, die s\u00e4ttigenden Antworten klugerweise scheut (sie w\u00e4ren das Ende einer bestimmten Art des Erz\u00e4hlens). Auch die omnipr\u00e4sente Frage nach \u2013 oder besser: best\u00e4ndige Befragung von \u2013 Identit\u00e4t findet nur in der literarischen Form eine befriedigende Ausf\u00fchrung. Das Gehende, also das sich Bewegende, Fl\u00fcssige, auch Komische der Erz\u00e4hlung erm\u00f6glicht erst, bestimmte Konstellationen, Fragestellungen und Denk- prozesse auszubuchstabieren. In Treichels Fall sind diese oftmals verbunden und kombiniert mit einer leichtf\u00fc\u00dfigen Erprobung und Ausdifferenzierung des Erz\u00e4hlens, des treffenden Tons (dem ich an dieser Stelle ganz bestimmt keinen Namen geben m\u00f6chte); dies gewisserma\u00dfen im Gleichklang galant und unterhaltsam, kurzweilig und anspruchsvoll Buch f\u00fcr Buch zu leisten, darf als Treichels gro\u00dfe, lobenswerte Leistung angesehen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eIch werde erst schreibend autobiographisch.\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was steht dahinter? Welche Vorstellungen und Motivationen bestimmen Treichels Schreiben? Neben dem generellen Abschied von \u201agro\u00dfen Gewissheiten\u2018, wie er von den Wissenschaften, der Kunst und auch der Politik schon oft prognostiziert und diagnostiziert wurde (die Gegenwart als schwieriger Patient auf dem Behandlungsstuhl) kommt spezifisch bei Treichel ein Zweifel an der Wirklichkeit aller Erfahrung, an der vermeintlich unwiderlegbar authentischen Selbst-Gewissheit des Einzelnen hinzu. Im Interview mit Andr\u00e9 Hille erl\u00e4utert er die Konsequenzen diesen anhaltenden Zweifels: \u201eIch bekomme erst ein biographisches Kontinuit\u00e4ts- und Substanzgef\u00fchl, wenn ich etwas zu meinem empirischen Leben hinzu erfinde. Ich werde erst schreibend autobiographisch.\u201c Was hier kokett die g\u00e4ngigen Usancen zwischen Fakt und Fiktion aufzuheben und zu verkehren gedenkt, korrespondiert mit den bisherigen Entdeckungen im Treichelschen Schreiben: Der Mangel, die Leere sind konstitutiver Bestandteil einer Selbsterm\u00e4chtigung zu poetischer F\u00fclle. Gerade im ironisch-lakonischen Spiel mit g\u00e4ngigen Vorstellungen von Biografie und Autobiografie gewinnen die in vielen Details an den Schriftsteller Treichel aus Ostwestfalen und seine (Familien-) Vergangenheit erinnernden Figuren ihre ganz eigene Spielfl\u00e4che, von welcher aus in der Lekt\u00fcre sich ein Panorama der Mentalit\u00e4ten und Selbst-Entw\u00fcrfe sehr offener, fragiler Art generiert. Die vermeintliche N\u00e4he zum Menschen Hans-Ulrich Treichel ist eine kunstvoll produzierte; in ihr lesen wir vor allem (\u00fcber den Umweg des Textes) in uns selbst \u2013 und in den Eingeweiden der Gegenwart, der j\u00fcngsten und der just vergangenen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber vieles lie\u00dfe sich noch sprechen: seine Italienreisen, diesen klassischen Topos der deutschen Literaturgeschichte und seine ganze eigene Darstellungs- weise bei Treichel; \u00fcber seine Initiation als Prosaschriftsteller in r\u00f6mischer Sommerhitze (was freilich zugleich auch die Inszenierung einer Autorengeburt ist); \u00fcber die Freuden und Schwierigkeiten der Vermittlung vom Schreiben und der Literatur als Professor am Literaturinstitut in Leipzig. Und nicht zuletzt nat\u00fcrlich \u00fcber seine B\u00fccher: die Figur des verlorenen Bruders, welche sich durch mehrere Texte zieht; die in Variationen sich metamorphosierende Familiengeschichte; die Kunst des reflektierenden Schreibens, der die Lust am Erz\u00e4hlen nicht abhanden- kommen soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Letztlich bleibt nur: die Einladung, Hans-Ulrich Treichel zu lesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Arnold Maxwill<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hans-Ulrich Treichels B\u00fccher im Suhrkamp-Verlag, eine Auswahl: <em>Von Leib und Seele<\/em><em>. Berichte<\/em>, 1992; <em>Der Verlorene<\/em><em>. Roman<\/em>, 1998; <em>Der Entwurf des Autors.<\/em><em> Frankfurter Poetik-Vorlesungen<\/em>, 2000; <em>Der irdische Amor<\/em><em>. Roman<\/em>, 2002; <em>Menschenflug<\/em><em>. Roman<\/em>, 2005; <em>Der Papst, den ich gekannt habe<\/em>. <em>Erz\u00e4hlung<\/em>, 2007; <em>Anatolin<\/em><em>. Roman<\/em>, 2008; <em>Grunewaldsee<\/em><em>. Roman<\/em>, 2010.<\/p>\n<div id=\"facebook_like\"><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.hausblog-nottbeck.de%2F%3Fp%3D1028&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=60\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:500px; height:60px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor wenigen Tagen wurde der in Versmold geborene Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Hans-Ulrich Treichel 60 Jahre alt. Gelegenheit zum Blick auf Werk und Leben. Liest man (noch mal) in den Romanen und den fr\u00fchen Erz\u00e4hlungen Treichels, streift durch die Interviews, so wird eines immer ziemlich schnell deutlich: Westfalen l\u00e4sst ihn nicht los. Von diesem \u201eNiemandsland\u201c, das [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2},"jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[16],"tags":[20],"class_list":["post-1028","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-waswar","tag-einladung-zum-lesen"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p4EYft-gA","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1028","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1028"}],"version-history":[{"count":28,"href":"https:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1028\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5171,"href":"https:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1028\/revisions\/5171"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1028"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1028"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hausblog-nottbeck.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1028"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}