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text&talk: Der Eichenspinner Verlag

Zum Feierabend präsentieren wir den Eichenspinner Verlag. Der Verlag ist Wiederholungstäter und war bereits 2015 auf der text&talk dabei. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und „Schmetterlinge im Kopf“! Zwischen Lyrik und Prosa ist das Programm des Verlags vielfältig, gerne gesellschaftlich und mit einer Schippe Humor. Texte, die unbedingt gedruckt gehören. Ausgezeichnete Werke. Was für Spinner. 

 

Der Eichenspinner Verlag ist 2006 von Lutz Graner in Chemnitz gegründet worden. Nach Antritt einer Stelle an der Universität Bielefeld im Jahr 2010, ist die Stadt am Teutoburger Wald zur zweiten Verlagsheimat geworden.

Ein besonderes Anliegen ist seit Beginn mit bisher sieben verlegten Titeln die Förderung des Werkes von Journalist und Kunstkritiker Hans Brinkmann. Daneben veröffentlicht der Verlag jedoch auch weitere spannende Werke, die aus Sicht von Lutz Graner solche sind, die unbedingt gedruckt gehören. Titel wie „Fiedlerin auf dem Dach“ von Schriftsteller und Musiker Günter Saalmann sind unter anderem bei Eichenspinner zu Hause. Das Programm setzt auf gesellschaftliches Engagement, oft mit einer Prise Humor. So begegnen sich Gesellschaftsroman und Groteske, politische Lyrik und Satire, Minderheitenliteratur und Sprachexperiment, Kurzgeschichte und Mehrsprachigkeit.

Ein Tierbuch brachte den Namen, denn „Spinner passte gut zu dem Ansinnen, einen Verlag zu gründen“ , sagt der Verleger mit einem Schmunzeln. Seitdem „spinnt“ er mit Erfolg: 2010 und 2013 war der Eichenspinner Verlag einer von zwanzig Verlagen, die bei „Gut zum Druck“, einem „Fest sächsischer Verlage“, die sächsische Verlagslandschaft repräsentieren durften. 2014 wurde „Fiedlerin auf dem Dach“ auf die „Hotlist der unabhängigen Verlage“ und damit zu einem der zehn „besten Bücher aus unabhängigen Verlagen“ gewählt. 2015 ist der samische Gedichtband „Erbmütter – Welttöchter“ zum „Kandidaten der Hotlist“ nominiert worden. Im letzten Jahr wurde die Anthologie „Was für Spinner. Bizarre Kurzgeschichten“ auf die Longlist der Stiftung Buchkunst im Wettbewerb der „Schönsten deutschen Bücher 2018“ gewählt.

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