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Gedichtaufbau

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Am 31. Juli wurde die neue Sonderausstellung im Museum für Westfälische Literatur eröffnet. Sie heißt “Ich bin ein Gedicht.” und zeigt Visuelle Poesie und andere Experimente von Reinhard Döhl, Timm Ulrichs und S.J. Schmidt.

Löst man sich von dem Gedanken, dass Texte ausschließlich zu lesende Wörter auf Papier sind, eröffnen sich ungeahnte Sichtweisen. So kann man mit Buchstaben Textbilder formen, wie es die Visuelle Poesie tut. Oder Wortbedeutungen in einen Gegenstand ‚übersetzen‘. Oder Gedichte als Textspiele auf Bildschirme bringen. All dies und Weiteres haben Reinhard Döhl, Timm Ulrichs und S.J. Schmidt seit den 1960er Jahren erprobt. Den Sommer über sind Werke dieser drei Künstler-Autoren im Innen- und Außenraum des Kulturguts zu entdecken. Im Hof werden Texte zum Anschauen präsentiert. Dort kann man Bilder lesen, Buchstabenmuster ansehen und über hintersinnige Sprüche nachdenken. Im Wechselausstellungsraum des Museums setzen sich die Experimente mit Sprache auf Papieren und Gegenständen fort. Mal humorvoll-verspielt, mal analytisch-nüchtern veranschaulichen sie die überraschende Vielfalt der experimentellen Poesie.

Hier gibt es nun ein paar kleine Eindrücke von Planung und Aufbau des Innenraums. Die Ausstellung selbst ist noch bis zum 3. Oktober auf Nottbeck zu sehen. Ein Radiobeitrag von WDR5 findet sich hier. Ein herzlicher Dank gilt den AufbauhelferInnen Fiona Dummann, Claudia Ehlert, Eva Poensgen, Melanie Suttarp, Hannah Homann & Volker Kanter!

Ausstellungsplanung1 (c) Sonja Lesniak

Planung im Büro

 

Ausstellungsplanung2 (c) Sonja Lesniak

Materialsammlung

 

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Aufbau im Ausstellungsraum, im Hintergrund Visuelle Poesie von Reinhard Döhl

 

Aufkleben der Bodenbeschriftungen

 

eine Wand mit “Sprachreflexionen” u.a. von S.J. Schmidt

 

Aufbau der Mediensäulen für digitale Texte, im Vordergrund Textwürfel von Timm Ulrichs

 

von oben nach unten: Döhl, Ulrichs, Schmidt

Sonja Lesniak

Fotos von Claudia Ehlert und Sonja Lesniak

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