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Vier Mal Glück

Versuche von Glück- Drangsal (c) Kulturgut Haus Nottbeck_Dirk Bogdanski_klein

Am vergangenen Wochenende fand das Musikfestival „Versuche von Glück“ auf dem Kulturgut Nottbeck statt.

Der Vollmond ließ grüßen. Und warf einen Lichtkegel aufs alte Herrenhaus, das einen Moment lang an Edgar Allan Poes Der Untergang des Hauses Usher denken ließ. Doch nein, von morbidem Charme, Horror oder Grusel konnte keine Rede sein. Glück hieß das Stichwort oder zumindest Versuche von Glück. Viel zu bescheiden, möchte man nach einem fünfstündigen Band-Marathon resümieren. Glück mit vier Ausrufezeichen wäre viel angebrachter gewesen.

Denn die vier Bands, die Hendrik Otremba zu seinem kleinen Festival eingeladen hatte, sprühten nur so vor Spielfreude. Das Publikum, teilweise eigens mit einem Bus-Shuttle aus Münster angereist, war rundum zufrieden. Auch wegen der Atmosphäre, die das alte Rittergut an diesem herrlichen Spätsommerabend versprühte. Hier wie dort tummelten sich Grüppchen, auf dem Innenhof, der Obstwiese, am Gartenhaus, im gut besuchten Kulturcafé. Und dann, nach Gongschlag, eben im Torhaussaal, in dem es richtig laut wurde. Drangsal, Timm Völker, Die Heiterkeit und Ja, Panik ließen es richtig krachen, sichtlich angetan von der wunderbaren Akustik der ehemaligen Scheune. Vollends zu Rockbeck wurde das Kulturgut, als Ja, Panik die Bühne betraten. Die Gitarrensoli füllten den Raum auf überwältigende Art und Weise. Wow! Bitte, ja, eine Fortsetzung im nächsten Jahr!

Das Bild zeigt den Auftritt von Drangsal (Foto: Kulturgut Haus Nottbeck / Dirk Bogdanski). Weitere Bilder gibt es auf Facebook.

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