Autor*innen, Interview

Ein paar Mark verdienen

Wolfgang Welt

„Ich kann nur autobiografische Romane schreiben.“
Wolfgang Welt – Schriftsteller und Buddy Holly-Verehrer

Hatten Sie damals Vorbilder?

Nein, hatte ich nicht. Das einzige Vorbild, das ich hatte, war Hermann Lenz, der ja in zehn oder elf Bänden autobiografisch über sich geschrieben hat, über seine Zeit in Stuttgart und dann später in München.

Wie viel stilistische Feinarbeit steckt in Ihren Texten?

Überhaupt keine. Ich überarbeite die Texte nicht. Mein Lektor auch nicht.

Sie werden als Erfinder der Popliteratur gefeiert…

Mich interessiert das nicht, was über mich geschrieben wird. Ich nehme das zur Kenntnis, aber wirklich interessieren tut mich das nicht.

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Wolfgang Welt, geboren 1952 in Bochum. In den achtziger Jahren war er als freier Musikjournalist für verschiedene Zeitschriften (darunter Sounds, Musikexpress, Marabo) tätig. 2012 erschien unter dem Titel „Ich schrieb mich verrückt“ eine umfassende Sammlung seiner Kritiken, Reportagen und Konzertberichte. Sein literarisches Hauptwerk stellt bis dato die autobiografische Trilogie Buddy Holly auf der Wilhelmshöhe dar. Durch eine Empfehlung Peter Handkes erschienen die drei Romane 2006 in einer Taschenbuchausgabe im Suhrkamp Verlag, ebenso der Nachfolgeroman Doris hilft. Wolfgang Welt arbeitet seit über zwanzig Jahren als Nachtpförtner am Schauspielhaus Bochum. Das komplette Interview findet sich hier.

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