NRW-Buchmesse

Verlage XI: parasitenpresse

Die parasitenpresse aus Köln ist ein kleiner Literaturverlag. Seit dem Jahr 2000 geben wir eine Reihe mit neuer deutschsprachiger Lyrik heraus. In der Anfangszeit entstanden die gehefteten Bücher in einem Umfang von 14 Seiten aus wiederverwerteten Briefumschlägen oder natronbraunem Packpapier. Das bot über das Lesevergnügen ein besonderes haptisches Erlebnis. Mittlerweile sehen die Neuerscheinungen und Neuausgaben etwas gediegener aus. Das Format ist mit dem Programm gewachsen. Neben dem Schwerpunkt mit junger Lyrik erscheinen bei uns ausgewählte Erzählungen und Theaterstücke (Reihe paradosis) oder Lyrik aus Lateinamerika (jetzt in der Reihe Barra de Poesía). Außerdem haben wir noch ein Fenster mit frischer Poesie aus Belgien, Luxemburg und den Niederlanden eröffnet.

In unserem Verlagsprogramm finden sich seit den Anfängen zahlreiche Autor/innen mit NRW-Bezug. Zuletzt ist die Anthologie „Westfalen, sonst nichts?“ und ein Gedichtband des Bonner Schriftstellers Dominik Dombrowski bei uns erschienen. Literatur findet an vielen Orten statt, in den großen deutschsprachigen Städten, aber auch in der Provinz – zwischen diesen geografischen Polen bewegt sich auch unser Programm.

Die parasitenpresse geht in Produktion und Vertrieb oftmals andere Wege als viele Verlage und ist daher nicht den Zwängen des Buchmarktes unterworfen, am ehesten ist sie noch mit einem Independent-Plattenlabel zu vergleichen.

Homepage: www.parasitenpresse.de

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