Autor*innen, Interview

Ich bin Alltagsschreiber

„Für mich gibt es nichts Schöneres, als wenn das Publikum lacht.“
Mischa-Sarim Vérollet, Poetry Slammer und Autor


„Irgendwann kommt der Punkt, dann muss ich schreiben und dann setzt man sich hin, macht sich eine Flasche Bier auf und schreibt dann so drei, vier Stunden, wenn man so richtig in den Flow reinkommt. Und dann möchte man auch nicht rausgerissen werden.“

„Ich bin zum Schreiben gekommen wie die Jungfrau zum Kinde. Ich habe kein Literaturinstitut besucht, ich habe einfach angefangen zu schreiben und habe das Glück, dass ich vielleicht ein bisschen Talent habe und deswegen auch Bücher verkaufen darf.“

„Ich bin Buchfetischist. Ich finde das Medium Buch toll. Ich finde es toll, ein Buch in der Hand zu haben, und ich werde mich auch weiterhin dagegen wehren, mir einen Kindle zuzulegen. Und ich könnte mir sehr gut vorstellen, ein paar Kindles auf dem Marktplatz zu verbrennen, einfach, weil ich das furchtbar finde. Bücher sind eines der schönsten Kulturgüter, die es gibt. Und ich finde es nicht in Ordnung, dass man die irgendwie abschaffen möchte.“

Mischa-Sarim Vérollet, 1981 auf Gibralta geboren, in Bielefeld aufgewachsen und bekennender Arminia Bielefeld-Fan. Er gehört zu den bekanntesten deutschsprachigen Poetry Slammern und Storytellern, betreibt mit Sulaiman Masomi, Andy Strauß und Sebastian 23 die Lesebühne LMBN und veröffentlichte Texte unter sehr einprägsamen Titeln wie Das Leben ist keine Waldorfschule oder Warum ich Angst vor Frauen habe. Zuletzt erschienen neue Kurzgeschichten („Irgendwas mit Menschen“, 2013). Interview und Lesung finden sich hier. Empfohlen sei neben Vérollets „Regionalroman“ Westfalen. Als Leo Frida suchte und Pumpernickel fand (2011) auch ein Blick auf Blog und Homepage.

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