Autoren, Bücher, Entdeckung, Medien

Sex, Drugs and Rock’n’Roll: Marc Degens »Fuckin‘ Sushi«

Verlag: Dumont 2015

Unser aktueller Praktikant hat eine Leseempfehlung für alle Pendler und Pendlerinnen, die sich die Zeit mit einem unterhaltsamen Roman vertreiben wollen!

»Degens‘ Roman zu lesen macht ungemein Spaß. Der schnelle Rhythmus der meist kurzen Sätze und die lakonischen Dialoge geben „Fuckin Sushi“ einen Geschmack von Kino.« (Bernhard Hartmann, Generalanzeiger Bonn)

»Für mich der Pop-Roman (bzw. Progrock-Roman) des Sommers. Smart, kurzweilig und eine tolle Sprache.« (Linus Volkmann) Weiterlesen…

Allgemein, Entdeckung, Was läuft?

Mit Pellkartoffeln und Posaunen: Eröffnung der Veranstaltungsreihe „Mit Droste im Glashaus“ auf Schoss Senden

Endlich ist es soweit: Am kommenden Sonntag, 30. September 2018, zieht auf dem Schloss Senden die Droste ein – ins Glashaus! Die Eröffnung der intermedialen Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe „Mit Droste im Glashaus. 21 Künstlerinnen und Künstler werfen Blicke“ bietet ab 11 Uhr einen Vorgeschmack auf das vielfältige Programm, das vom 30. September bis 31. Oktober 2018 auf Schloss Senden die Modernität Annette von Droste-Hülshoffs aus verschiedenen Perspektiven in den Blick nimmt. Weiterlesen…

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DOUBLE FACE: Festival für Musik und Literatur

Konzert und Lesung in einem. Auf diese außergewöhnliche wie auch vielseitige Kombination dürfen sich Besucher des zweitägigen DOUBLE FACE-Festivals auf dem Kulturgut Haus Nottbeck freuen. Auftreten werden Künstler, deren Herzen für zwei Ausdrucksformen schlagen: die Musik und die Literatur. Sie machen alleine oder mit mehreren Personen Musik und sind außerdem auch als Schriftsteller tätig. Das Festival will damit neben der literarischen Seite der Musik auch die musikalische Seite der Literatur hervorheben. Am 28. Und 29. September 2018 startet das Festival um jeweils 18:30 Uhr.

 

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Allgemein, Museum, Was läuft?

Start der Renovierungen im Museum für Westfälische Literatur

Heute (24. Juli) startet die Renovierung der Dauerausstellung im Museum für Westfälische Literatur auf dem Kulturgut Haus Nottbeck. Diesen Sommer werden Inhalt und Erscheinungsbild unter der Fittiche der Literaturkommission für Westfalen sowie des amerikanischen Designers Robert Ward (www.award-associates.com) erneuert.  Robert Ward war bereits vor 20 Jahren für die künstlerische Gestaltung verantwortlich. Ziel ist eine zeitgemäße, multimediale Vermittlung der westfälischen Literaturgeschichte, die für jeden zugänglich und verständlich sein soll.

Die Sonderausstellung im Gartenhaus zum Werk des Dichters Erich Grisar wird bis zum 26. August verlängert. Das spannende Leben und literarische Vermächtnis Grisars kann man von Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 14 bis 18 Uhr bestaunen. Am 21. September eröffnet die im neuen Glanz erstrahlende Dauerausstellung wieder.

Aktuelle Informationen zum Ablauf finden Sie auf der Homepage des Museums.

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»Serverland« – Josefine Rieks

Verlag: Carl Hanser 2018

Bei diesem Regenwetter kommt heute als kleine Aufheiterung ein Lesetipp von der Praktikantin der Literaturkommission. Ein kurzer Beitrag zu Josefine Rieks Debütroman „Serverland“. Mehr erfahrt Ihr unten.

„2018 bewegen wir uns ganz selbstverständlich durch die geglätteten Filterblasen von Facebook, Amazon & Co, konsolidieren mit jedem Klick die Macht der Netzgiganten, lassen uns freiwillig überwachen – und klammern uns zugleich noch immer an den Gedanken, dass dies wohl ein Stück der ersehnten Freiheit sein muss“ (Tagesspiegel vom 06.03.2018). Weiterlesen…

Autoren, Bücher, Entdeckung

Andreas Rossmann »Mit dem Rücken zum Meer«

Für alle, die die Lesung des ehemaligen Kulturkorrespondenten der FAZ, Andreas Rossmann, am 7. Juni auf dem Kulturgut Haus Nottbeck verpasst haben und die es jetzt völlig sonnentrunken vom herrlichen Sommerwetter in die Ferne zieht, gibt es hier nochmal das Intro von Walter Gödden als kleinen Appetizer. Mit Rossmanns Mit dem Rücken zum Meer. Aus einem sizilianischen Tagebuch im Gepäck ist man auf der Mittelmeer Insel auf der sicheren Seite. Zudem wird am Beispiel Rossmanns erneut deutlich wie international NRW-Autoren verflochten und beheimatet sind. Weiterlesen…

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»Vielleicht ist das wieder so ein Versuch, nachträglich Ordnung in das Chaos zu bringen.« Thorsten Nagelschmidts neuer Roman »Der Abfall der Herzen«

Thorsten Nagelschmidt, besser bekannt unter dem Namen »Nagel« und als Sänger und Gitarrist der Band Muff Potter, wurde 1976 im Münsterland geboren und wuchs in Rheine (Westf.) auf. Im Februar 2018 erschien sein neuer Roman Der Abfall der Herzen im Fischer Verlag – ein autobiographischer Coming-of-Age-Text für und von einer Generation, die vor der Vielzahl ihrer Möglichkeiten und der Grenzenlosigkeit ihres Daseins zunächst kapituliert. Erschlagen von der Freiheit, nach der man sich immer sehnte, auf der Flucht in die Gleichgültigkeit. Emotionale und physische Gewalterfahrung und Chaos sind vorprogrammiert. Sein Text dreht sich um den Sommer 1999 in Rheine, der alles bisher Dagewesene verändern sollte.

»Sag mal, wie war das eigentlich damals – wann hast du aufgehört, mich zu hassen?«
»Als du mir den Brief geschrieben hast.«
Ich habe keine Ahnung, wovon er redet. »Was für einen Brief?« Weiterlesen…

Allgemein

In memoriam Menno Wigman

Am 1. Februar 2018 starb der niederländische Lyriker und Essayist Menno Wigman (geb. 1966) an den Folgen einer schweren Herzerkrankung. Er war einer der beliebtesten und erfolgreichsten Dichter des Landes. Sein Verlag Prometheus in Amsterdam bezeichnet seinen Tod als schweren Schlag für die niederländische Poesie. Weiterlesen…

Autoren, Entdeckung, Medien, Was läuft?

Bianca Boer gewinnt Preis für das beste niederländische Gedicht

Wir gratulieren Bianca Boer zum Poesiepreis der Stadt Ostende. Mit ihrem Gedicht Laatst, in de ochtend konnte sie sich gegen 631 Mitbewerber*innen durchsetzen. Der Preist ist mit 3.000 € dotiert. Sie war und ist immer wieder Gast des Kulturguts und hat sich hier bereits mehrmals für längere Schreibphasen zurückgezogen. Zusammen mit ihrer Familie wohnt die aus Groningen stammende Schriftstellerin in Rotterdam. Dort schreibt sie Poesie, Prosa und Literatur für Kinder.

Mehr Infos und ein Video der Preisverleihung gibt es hier: http://www.atlascontact.nl/2018/01/26/bianca-boer-wint-de-poeziewedstrijd-van-de-stad-oostende-2017-2018/

 

Laatst, in de ochtend

toen wij de enigen waren die op de fiets diagonaal over het plein sjeesden,
zat jij achterop bij mij. Je deed je armen wijd, je was een vliegtuig
en we scheerden rakelings langs fluisterzachte vuilniswagens.

Toen wij die ochtend aan de overkant van het plein kwamen, zagen we
dat er zakken vol blauw aan de straat stonden. Daarin de restjes dag
die van de ramen gel ekt waren. Geen enkel etmaal past precies. Weiterlesen…

Allgemein

Juliane Befeld: Fotografien zu Erwin Grosche Der alte Mann und sein Hund.

Juliane Befeld [Linsensüppchen 54] ©Mark Kujath

Die Porträtfotografin Juliane ‚Linse‘ Befeld [‚Linsensüppchen 54‘] lebt mit ihrer Familie auf dem Land bei Paderborn/Detmold. Auf ihrer Homepage beschreibt sie ihre Arbeit wie folgt: „Fotografie lässt mich unscheinbare, abstoßende & bezaubernde Dinge entdecken. Ich fotografiere dich so, wie ich dich in all deiner Lebendigkeit & Natürlichkeit sehe. Mit meiner Liebe zu den 70er & 80er Jahren transportiere ich dich in eine andere Zeit.“ Weiterlesen…

Autoren, Bücher, Entdeckung, Was läuft?

Veröffentlichung der Literaturkommission ausgezeichnet!

Der Preis für das „Plattdeutsche Buch des Jahres“ der Carl-Toepfer-Stiftung und des Instituts für niederdeutsche Sprache geht in diesem Jahr an eine Veröffentlichung der LWL Literaturkommission für Westfalen. Im Rahmen der von Jochen Grywatsch herausgegebenen Reihe Aufgeblättert. Entdeckungen im Westfälischen Literaturarchiv erforschte der diesjährige Preisträger Arnold Maxwill die Verflechtung zwischen dem Niederdeutschen und der visuellen Poesie Heinrich Schürmanns (1940-2008). Weiterlesen…

Autoren, Bücher, Entdeckung

»Für das Leben das nicht kommt«

Die 1972 in Duisburg-Hamborn geborene und im Stadtteil Marxloh aufgewachsene Lyrikerin Lütfiye Güzel ist erste Preisträgerin des Fakir-Baykurt-Kulturpreises der Stadt Duisburg 2014 und war Stadtschreiberin in Köln-Mülheim. Mit dem Anfang 2017 im Selbstverlag erschienenen Band faible? präsentiert die Autorin eine persönliche „Best-of“-Sammlung bisheriger Veröffentlichungen, die ihr lyrisches Schaffen geradewegs auf den Punkt bringt.

Die Duisburger Lyrikerin Lütfiye Güzel ist bei weitem keine Unbekannte mehr und längst über den Status eines literarischen Newcomers hinaus. Obwohl sie den Mainstream des Literaturbetriebs meidet wo sie nur kann – die Autorin veröffentlicht unter dem eigenständigen Label „go-güzel-publishing“ – hat sie bereits acht Publikationen vorzuweisen, darunter herz-terroristin (2012), pinky helsinki (2014) und Oh, No! (2016). Der aktuelle Band faible? bietet auf knapp 200 Seiten eine diverse und repräsentative Zusammenstellung bisheriger Texte und vereint Gedichte, Textfragmente und aphoristische Miniaturen, die sich vor allem durch die thematische Profanität des Alltäglichen, den lakonisch-düsteren Stil und den sie umgebenden melancholischen Grundton von der aktuellen deutschen Gegenwartslyrik unterscheiden. Weiterlesen…